Bisphenol A schädigt Spermien

Studie liefert neue Information
(lifePR) (Leipzig, ) Die Kunststoffchemikalie Bisphenol A (BPA) steht im Verdacht, gesundheitsschädigend zu sein. Unter anderem besteht der Verdacht, dass der Stoff gefährliche hormonelle Wirkungen haben könnte. Da BPA vor allem in Wasserflaschen und in den weichen Bestandteilen von Schnullern oder Babyflaschen verwendet wurde, sorgte der Stoff bereits öfters für negative Schlagzeilen. Das Versicherungsportal private-krankenversicherung.de informiert über eine weitere Gefahr, die von dem Stoff ausgehen könnte.

Für weitere Besorgnis könnte die Information (http://www.private-krankenversicherung.de/...) sorgen, dass laut einer neuen Studie BPA nun auch noch im Verdacht steht, die Qualität und die Anzahl von Spermien bei Männern zu beeinträchtigen. Bislang stand die Chemikalie im Verdacht, vor allem Krankheiten wie Diabetes oder Gewichtszunahme zu begünstigen. Die neue Studie zu den gesundheitsschädigenden Wirkungen von BPA stammt von einem Forscherteam um Dr. De-Kun Li. In der Studie wurden Daten von 2128 Männern ausgewertet, die in vier Fabriken in China arbeiteten. Dabei wurde festgestellt, dass im Urin der Männer hohe Konzentrationen von BPA vorlagen. Gleichzeitig waren auch deren Spermien stark beeinträchtigt. Das betraf vor allem Beweglichkeit, Anzahl und Morphologie der Spermien. Ein Vergleich der Ergebnisse mit Untersuchungen bei Arbeitern ohne Chemikalienkontakt belegte den Zusammenhang zwischen Spermienqualität und -anzahl und dem Kontakt mit der Chemikalie. Das Risiko, dass die Spermien in ihrer Bewegungsfähigkeit beeinträchtigt werden, liegt demnach bei Kontakt mit der Chemikalie doppelt so hoch, wie bei Männern, die keinen Kontakt mit BPA haben. Bei der Vitalität liegt das Risiko einer negativen Beeinträchtigung sogar drei mal so hoch.

Weitere Informationen:

http://news.private-krankenversicherung.de/...

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Lisa Neumann
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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