Verbesserung der Berufs- und Studienorientierung in Sachsen - Qualitätssiegel für fünf sächsische Schulen

(lifePR) (Nürnberg, ) Die gemeinsame Fachtagung der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit und des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus am 5. November 2010 stand ganz unter dem Thema: "Verbesserung der Qualität in der Berufs- und Studienorientierung an Förder- und Mittelschulen"

Rund einhundert Experten für Berufs- und Studienwahl trafen sich am vergangenen Freitag in der Bildungs- und Tagungsstätte Meißen der Bundesagentur für Arbeit zum sächsischen Erfahrungsaustausch.

Am Ende der Tagung waren sich die Spezialisten einig, dass für den erfolgreichen Übergang von Schule in Ausbildung eine gezielte und systematische Berufs- und Studienorientierung unverzichtbar ist und einer stetigen Anpassung an die aktuellen Bedürfnisse der Unternehmer und Schüler bedarf.

Um dies zu erreichen werden in den kommenden Monaten Bausteine zur Berufs- und Studienorientierung konzipiert. Hierfür wird federführend die Regionaldirektion Sachsen in enger Kooperation mit dem Sächsischen Staatsministerium für Kultus und Sport die Verantwortung übernehmen. Im Ergebnis entsteht ein Handbuch, welches die Erstellung schuleigener Berufsorientierungskonzepte erleichtert. "Die sächsischen Schulen werden bereits im nächsten Schuljahr damit arbeiten können. Wir geben den Schulen damit alle wichtigen Informationen rund um Ausbildung und Studium gebündelt an die Hand, so dass die Berufsorientierung vor Ort weiter optimiert werden kann. Ergänzend stehen unsere Berufsberater den Schulen auch künftig mit Rat und Tat zur Seite", fasst Jutta Cordt, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit, die Ergebnisse der Experten zusammen.

"Eine hochwertige Berufsorientierung ist in Zeiten des steigenden Fachkräftebedarfs besonders wichtig. Wir sind in Sachsen auf einem guten Weg. Dennoch liegt die letztendliche Entscheidung über ihre berufliche Zukunft bei den Jungen und Mädchen selbst. Wir müssen daher gemeinsam mit allen Akteuren am Ausbildungsmarkt sicherstellen, dass jeder Schüler seine Fragen rund um die Berufs- und Studienwahl beantwortet bekommt. Um die Qualität der Beratung weiter zu verbessern, arbeiten wir sehr eng mit dem Staatsministerium für Kultus und Kultur zusammen", so Cordt weiter.

Vor der Fachtagung zeichnete Jutta Cordt gemeinsam mit dem Staatssekretär für Kultus und Sport, Jürgen Staupe, folgende Schulen für die sehr gute Umsetzung der Berufs- und Studienorientierung aus:

- Förderschulzentrum "Albert Schweizer" in Dresden

- Evangelische Mittelschule Großrückerswalde

- Mittelschule Olbernhau

- Mittelschule Sohland

- Mittelschule Wilkau-Haßlau

"Die Verleihung des Qualitätssiegels an diese fünf sächsischen Schulen ist ein Ergebnis der konsequenten Umsetzung der Vereinbarung zur Berufs- und Studienorientierung zwischen der Sächsischen Staatsregierung und der Regionaldirektion Sachsen. Durch fundierte Berufsberatung in enger Zusammenarbeit mit Schulen und Unternehmen ist es unser Ziel, die Berufswahlkompetenz aller Schüler zu verbessern und sie so in die Lage zu versetzen, individuelle Chancen und Risiken besser einschätzen zu können", erklärte Cordt im Rahmen der Preisverleihung.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.sachsen-macht-schule.de/...

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Frank Vollgold
Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Sachse
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