Steuernachzahlung bei Medienfonds

Verjährung droht für Schadendsersatzansprüche
Dr. Norbert Hölscheidt (lifePR) (Düsseldorf, ) Anleger von Medienfonds haben aktuell erhebliche steuerliche Probleme. Die Finanzverwaltung (das zuständige Finanzamt) erkennt die steuerliche Konzeption von Medienfonds nicht an und hat die Steuerbescheide von Fonds und der Anleger für die Vergangenheit geändert. Einsprüche gegen die steuerlichen Änderungen müssen von dem Fonds selbst eingelegt werden. Die Änderungen bei den Anlegern sind lediglich sog. Folgebescheide, die nicht separat angreifbar sind.

In den Fällen, in denen die Anleger bei der Zeichnung der Kapitalanlage nicht oder nicht ausreichend über die steuerlichen Risiken aufgeklärt wurden, können Schadensersatzansprüche gegen Bank oder Anlageberater bestehen. In vielen Fällen haben die Fondsgesellschaften ihren Anlegern bereits im Jahr 2007 mitgeteilt, dass es Probleme mit der steuerlichen Anerkennung der Verluste gibt. Hat der Anleger im Jahr 2007 solche Kenntnis erhalten, dann drohen seine Schadensersatzansprüche zum Jahresende 2010 zu verjähren.

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Rössner Rechtsanwälte, München
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