Mitmach-Aktion „Wir zeigen, was geht“ will Klimabilanz von Schulen verbessern

Fünf Heiz-Tipps für weniger CO2-Emissionen / Schulen verpflichten sich freiwillig zur CO2-Reduktion
(lifePR) (Berlin, ) Unter dem Motto "Wir zeigen, was geht" sind Schulen bis zum 1. Dezember aufgerufen, ihre CO2-Emissionen zu ermitteln und sich ein freiwilliges Einsparziel im Energiesparkonto auf www.energiesparclub.de/cop16 zu setzen. Denn trotz Schulferien und nutzungsfreien Wochenenden verbrauchen Schulgebäude etwa 70 Prozent mehr Energie als vergleichbare öffentliche Gebäude.

Die Aktion "Wir zeigen, was geht" macht auf Möglichkeiten zum Energiesparen an Schulen und Bildungseinrichtungen aufmerksam. Sie ist verbunden mit einem Appell an die internationalen Verhandlungsführer der UN-Klimakonferenz, die ab 29. November im mexikanischen Cancún tagt. "Wir zeigen, was geht" ist ein gemeinsamer Aufruf des Energiesparclubs in Zusammenarbeit mit den Umweltverbänden NAJU und BUNDjugend sowie des Unabhängigen Instituts für Umweltfragen e. V. Mitmachen können Schulen auf der Aktionsseite www.energiesparclub.de/cop16.

Fünf Tipps für weniger CO2-Emissionen an Schulen

Um die Klimabilanz der Schule zu verbessern, sollte besonders in der Heizperiode auf den bewussten Umgang mit Energie geachtet werden. Mit den fünf Heiz-Tipps des Energiesparclubs lassen sich leicht unnötige CO2-Emissionen und hohe Heizkosten vermeiden:

1. Die Heizanlage so einstellen, dass sie für 20 Grad im Klassenzimmer sorgt und die tatsächliche Nutzungsdauer der Räume berücksichtigt. Nachts oder in Räumen mit geringer Aufenthaltsdauer (wie Toiletten oder Keller) sind dagegen 15 Grad vollkommen ausreichend.

2. Fünf Minuten Stoßlüften nach jeder Schulstunde! Noch besser: "Heizenergiedetektive" sorgen für richtiges Lüften und drehen vorher die Ventile an den Heizkörpern zu. Wenn diese kaputt sind oder fehlen: Mit dem Hausmeister sprechen und neue anschrauben lassen.

3. Heizkörper im Eingangsbereich der Schule verschwenden viel Energie durch offenstehende Türen. Auf geschlossene Türen achten, eventuell automatische Türschließer installieren oder den Heizkörper abschalten.

4. Für eine ungehinderte Wärmeabgabe der Heizkörper sorgen: Sind sie durch Möbel verdeckt oder zugestellt, kann sich die Wärme nicht ungehindert im Raum ausbreiten.

5. Regelmäßig den Energieverbrauch checken. So lassen sich frühzeitig Anstiege erkennen und Gegenmaßnahmen einleiten. Im kostenlosen Energiesparkonto für Schulen auf www.energiesparclub.de können die Daten erfasst und ausgewertet werden. Via Mausklick werden CO2-Emissionen berechnet und Sparerfolge sichtbar.

Über den Energiesparclub

Wissen, was wirkt: Der Energiesparclub ist eine Kampagne der gemeinnützigen co2online GmbH und wird vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. Mit dem Schulprojekt ist der Energiesparclub im Klassenzimmer aktiv: Ein für Schulen entwickeltes Energiesparkonto verbessert das Klimaschutzbewusstsein von Lehrern und Schülern und weist auf CO2-Minderungspotenziale hin. Unterrichtsmaterialien und die Broschüre "Klimaschutz To Go an Schulen" zeigen zielgruppengerecht, wie Klimaschutz im Schulalltag funktioniert.

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