Stromkonzerne mit Milliardengewinnen

Strompreise für private Haushalte steigen trotzdem
(lifePR) (Berlin, ) Deutschlands Stromkonzernen geht es bestens: RWE, E.ON und Energie Baden-Württemberg (EnBW) glänzen mit guten Zahlen. Der Atomkompromiss zur Laufzeitverlängerung dürfte den Energieriesen hohe Zusatzgewinne bescheren. Die Strompreise werden aber dennoch weiter erhöht. Millionen Haushalte müssen im nächsten Jahr deutlich mehr für Strom bezahlen.

Viele Stadtwerke, aber auch Energieriesen wie Vattenfall, EnBW und RWE haben bereits angekündigt, dass der Strom im nächsten Jahr teurer wird. Teilweise steigen die Stromkosten um mehr als 14 Prozent. So bezahlt ein Familienhaushalt mit 4000 Kilowattstunden Jahresverbrauch in Augsburg im kommenden Jahr 14,4 Prozent mehr für den Grundversorgungstarif der Stadtwerke. Das ist eine Mehrbelastung von mehr als 120 Euro!

Auch in Köln bezahlt ein Familienhaushalt bei gleichem Verbrauch ab Januar 11,4 Prozent mehr für den Grundversorgungstarif der Rhein-Energie - zusätzliche Belastung: über 100 Euro. Und in Stuttgart will der Grundversorger EnBW künftig 9,8 Prozent mehr von dem Familienhaushalt, die Stromrechnung wird also nächstes Jahr 97 Euro höher ausfallen. EnBW bietet zwar auch andere Tarife, doch die steigen teilweise noch stärker: Der Onlinetarif des Energieriesen steigt bei 4000 Kilowattstunden Jahresverbrauch um ganze 12 Prozent.

Dabei geht es den Konzernen alles andere als schlecht. In den ersten neun Monaten haben alle vier Energieriesen ausnahmslos ihren Gewinn erhöht: EnBW verbuchte 1,9 Milliarden Euro, RWE 6,1 Milliarden Euro, E.ON 8 Milliarden Euro und Vattenfall umgerechnet 2,6 Milliarden Euro. Ein von den Grünen in Auftrag gegebenes Gutachten geht zudem davon aus, dass der Atomkompromiss den vier Energieriesen "Zusatzgewinne in zwei- bis dreistelliger Milliardenhöhe" einbringt und sie weiterhin die deutsche Energiewirtschaft dominieren.

Vielfach ist den Verbrauchern nicht bewusst wie einfach und risikolos der Stromanbieterwechsel funktioniert. Deswegen ist der Großteil der Stromkunden immer noch bei ihrem Grundversorger und bezahlt mehr für Strom als nötig. "Wenige Minuten reichen bereits aus, um den Anbieterwechsel zu veranlassen", so Robert Mundt, Vorstandsvorsitzender von FlexStrom. Alles Weitere übernimmt dann der neue Versorger. Gesetzlich ist garantiert, dass beim Stromwechsel die Versorgung niemals unterbrochen wird.

Die FlexStrom Aktiengesellschaft existiert seit rund sieben Jahren. 2003 als Familienunternehmen gegründet, zählt FlexStrom derzeit rund 400 Mitarbeiter am Standort Berlin und konnte sich in den vergangenen Jahren als einer der größten konzernunabhängigen Energieversorger in Deutschland etablieren.

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Dirk Hempel
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