Ab morgen testen die Rennställe Pirellis Formel 1-Reifen

(lifePR) (Abu Dhabi(Vereinigte Arabische Emirate), ) Die Saison 2011 startet auf dem Circuit von Abu Dhabi. Im Rahmen eines Dreijahresvertrags von 2011 bis 2013 agiert Pirelli als exklusiver Reifenlieferant der Formel 1.

Am Freitag und Samstag (19. und 20. November) werden zwölf Formel 1-Teams erstmals Pirellis Rennreifen für das kommende Jahr testen.

Die Teams werden Slicks mit Medium- und Softmischung fahren. Die unterschiedlichen Mischungen sind durch farbige Streifen an der Seitenwand unterscheidbar. Jedem Team stehen für die beiden Testtage acht Reifensets zur Verfügung.

Die Tests in den Vereinigten Arabischen Emiraten markieren die Rückkehr von Pirelli in die Formel 1 nach 19-jähriger Abwesenheit. Zum Debüt transportierte der italienische Reifenhersteller 384 Reifen und 30 Mitarbeiter nach Abu Dhabi.

Das Formel 1-Team von Pirelli hat mittlerweile die erste Testphase beendet. Dazu gehörten acht firmeninterne Tests, bei denen die neuen Rennreifen 7.000 Kilometer auf anspruchsvollen Rennstrecken in ganz Europa zurücklegten.

Paul Hembery, Direktor Motorsport bei Pirelli: "Wir sind mit der von uns bislang geleisteten Arbeit sehr zufrieden und kommen mit großer Zuversicht zu diesen Tests. Denn unsere Tests in Europa haben uns sämtliche Daten geliefert, die wir für die aktuelle Entwicklungsphase benötigen. Morgen nun startet die zweite Phase..."

Der 5,5 Kilometer lange Circuit Yas Marina in Abu Dhabi ist morgen Schauplatz des Debüts von Pirelli als offizieller Reifenlieferant der Formel 1. Nach 19-jähriger Abwesenheit kehrt der italienische Reifenhersteller in die Königsklasse des Motorsports zurück. Die zwölf Teams, die am vergangenen Wochenende auf der Rennstrecke Yas Marina das Saisonfinale 2010 bestritten, werden erstmals Pirellis neue Rennreifen testen - und damit zugleich grünes Licht geben für die neue Saison und den dreijährigen Deal mit dem legendären italienischen Unternehmen als exklusiven Reifenlieferanten. Die Tests finden am morgigen Freitag und am Samstag jeweils von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr statt.

Sonnenschein, ein leichter Wind und Durchschnittstemperaturen um die 34 Grad Celsius - dem entsprechen Streckentemperaturen von etwa 48 Grad - das werden die Witterungsbedingungen während des actionreichen Wochenendes sein.

Den anstehenden Tests, bei denen die Teams einen ersten Eindruck von den neuen Reifen gewinnen werden, ging ein Testprogramm voraus, in dessen Verlauf Pirelli acht interne Tests durchführte. Das Programm startete am 19. August, als die neuen Reifen erstmals über eine Rennstrecke gejagt wurden. Montiert waren sie an einem Toyota TF 109. In diesem Boliden absolvierten die Testpiloten Nick Heidfeld, Romain Grosjean und Pedro de la Rosa seither über 7.000 Kilometer. Dabei wurden die neuen Reifen auf zahlreichen europäischen Rennstrecken unter sämtlichen Wetterbedingungen hart getestet.

Unter der Leitung von Motorsport Direktor Paul Hembery kamen die Ingenieure von Pirelli nach Mugello, Monza, Barcelona, Valencia, Jerez und Le Castellet, um die unterschiedlichen Reifentypen zu testen, die den Regeln der FIA entsprechend im kommenden Jahr an die Rennställe geliefert werden: vier Slicks von supersoft bis hart, ein Intermediate und ein Regenreifen.

"Wir sind mit der von uns bislang geleisteten Arbeit sehr zufrieden und kommen mit großer Zuversicht zu diesen Tests", sagt Paul Hembery. "Denn unsere Tests in Europa haben uns sämtliche Daten geliefert, die wir für die aktuelle Entwicklungsphase benötigen.

Ab morgen werden uns die Fahrer und Ingenieure aller Teams ihre Meinungen mitteilen und ihre Feedbacks geben. Dem kommt für die zweite Testphase eine enormer Bedeutung zu: Das ist eine Herausforderung, auf die wir aber gut vorbereitet sind."

Die Tests in Abu Dhabi stehen unter der Leitung der Formel 1-Teams. Sie haben die Parameter und das Programm festgelegt, die sie während der nächsten zwei Tage abarbeiten wollen. Dabei werden die Slicks mit der Medium- und der Softmischung eingesetzt, die durch einen farbigen Streifen an der Seitenwand unterscheidbar sind. Jedes Team wird nur mit einem Boliden fahren und dafür insgesamt acht Reifensets erhalten, jeweils vier Sets pro Tag. Demnach liefert Pirelli in Abu Dhabi 384 Reifen.

Während der Tests erhalten die Teams von Pirellis Ingenieuren und Technikern die volle Unterstützung. Das bedeutet: Jedes Team wird während des gesamten Zeitraums von einem Ingenieur betreut, der allein für dieses Team zuständig ist. Darüber hinaus steht eine 30- köpfige Pirelli Mannschaft in Abu Dhabi bereit, um die Teams zu unterstützen.

Pirellis Ingenieure und Techniker treffen heute sämtliche Teams für ein erstes allgemeines Briefing, in dessen Verlauf die Details des anstehenden Testprogramms erörtert werden. Am Ende jedes Testtages wird Pirelli mit allen Teams Nachbesprechungen durchführen, um sämtliche Informationen miteinander vergleichen und auswerten zu können.

Nach den Tests in Abu Dhabi wird Pirelli Anfang Dezember nach Bahrain aufbrechen, um dort weitere eigene Tests durchzuführen und den ersten offiziellen Test mit sämtlichen Formel 1-Teams vorzubereiten. Er wird im Januar 2011 stattfinden.

Das Formel 1-Team von Pirelli, das sich aus Mitarbeitern vieler Nationalitäten zusammensetzt, hat seinen Hauptsitz im Mailänder Forschungs- und Entwicklungszentrum von Pirelli Tyre. Die Einrichtung ist das Herzstück der Reifentechnologie des Pirelli Konzerns. Insgesamt beschäftigt der Konzern 1.000 Forscher in den weltweit fünf Forschungszentren. Pirelli hat im Motorsport einige der wichtigsten Innovationen der Reifenbranche entwickelt, deshalb ist der Sport so unglaublich wichtig für das Unternehmen.

Pirelli wird im kommenden Jahr 50.000 Reifen für die Formel 1 Weltmeisterschaft liefern. Die Reifen für die Königsklasse des Motorsports werden in der Pirelli-Fabrik im türkischen Izmit produziert, eines der modernsten Werke dieser Art. Dort widmet man sich ausschließlich der Produktion der Wettkampfreifen. Dazu entwickelten die Techniker von Pirelli Maschinen und Produktionsprozesse, die perfekt für die Herstellung dieser innovativen Reifen geeignet sind.

Das Engagement als Erstausrüster der Formel 1 unterstreicht den Einsatz von Pirelli für den Motorsport, dem das italienische Unternehmen seit dem Gewinn des Straßenrennens von Paris nach Peking im Jahre 1907 treu ist. Darüber hinaus engagiert sich Pirelli in einigen der weltweit wichtigsten internationalen Motorsport-Serien für zwei- und vierrädrige Fahrzeuge, darunter der GP3, die WRC, die Rolex Sports Car Series in Nordamerika und die Superbike Weltmeisterschaft.

Außerdem unterstützt Pirelli mehr als 70 nationale und internationale Meisterschaften. Die bislang letzte Teilnahme von Pirelli in der Formel 1 erfolgte beim Großen Preis von Australien 1991. Auch der letzte Formel 1-Sieg von Pirelli als Partner des Benetton Teams beim Großen Preis von Kanada war 1991.

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