Nach Weihnachten beginnt Wotans wildes Treiben

(lifePR) (Hinterzarten, ) Zwischen dem 24. Dezember und dem 5. Januar ist die Zeit der zwölf Rauhnächte. Die Tage um den Jahreswechsel galten den Germanen als heilig, aber auch als gefährlich. In der 6. Rauhnacht stand sogar das Geister- und Totenreich offen. Da galt es, allerlei Vorkehrungen zum eigenen Schutz zu treffen und mit Krach und Feuer die Unholde zu vertreiben. Die Mythen und Gespenstergeschichten der Rauhnächte sind Thema eines nächtlichen Rundgangs am 4. Januar in Hinterzarten: Schauspieler Klaus Millmeier führt als "Wode" durchs Dorf und weiß auch als Teufel oder Sensenmann anschaulich zu vermitteln, was es in diesen alles entscheidenden Nächten des Jahres zu beachten galt. Jede Nacht konnte einen Monat des Folgejahres beeinflussen. Der Wode entstammt dem keltischen Wodan, der in den Rauhnächten mit seinen wilden Reitern, Hunden und einem Geisterheer durch die Dörfer tobte und vor dem man sich tunlichst in Sicherheit brachte. Die Teilnehmer der etwa zweistündigen Führung "Heilige Rauhnächte" erfahren viel über Riten, Aberglaube und die Gebote der zwölf Rauhnächte. Das zweistündige nächtliche Spektakel beginnt um 20 Uhr am Kurhaus in Hinterzarten und kostet 21 Euro.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldung unter Tel. 07652 1206-8200, Infos unter www.hochschwarzwald.de.

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