BMW Team RBM Fahrer stehen nach turbulenter Session in Q2 - WTCC-Piloten müssen in Macau nachsitzen

FIA World Touring Car Championship (WTCC) 2010 / Läufe 21& 22 - 19.-21. November 2010 - Qualifying
(lifePR) (Macau, ) Vier rote Flaggen, zahlreiche Zwischenfälle und die Verschiebung des zweiten Qualifying-Abschnitts auf Samstag: Der erste Teil des Zeittrainings zum 21. Lauf der FIA World Touring Car Championship in Macau (CN) war an Spannung kaum zu überbieten. Trotz eines Unfalls gelang Andy Priaulx (GB) für das BMW Team RBM auf Platz acht der Sprung ins "Q2". Der dreimalige Weltmeister fuhr seine Zeit von 2:33,331 Minuten gleich in der ersten gezeiteten Runde auf dem engen "Guia Circuit". Damit war Priaulx 0,279 Sekunden schneller als sein Teamkollege Augusto Farfus (BR), der sich als Neunter ebenfalls für den zweiten Abschnitt qualifizierte. Wegen einbrechender Dunkelheit konnte die für die Startaufstellung in den ersten fünf Reihen maßgebliche zweite Sitzung nach dem fast zweistündigen "Q1" nicht mehr gestartet werden. Damit müssen die zehn für "Q2" qualifizierten Piloten am eigentlich trainingsfreien Samstag um 9.00 Uhr noch einmal auf die Strecke, um die Startpositionen zu ermitteln.

Das Fahrerduo vom BMW Team RBM hatte gerade seine ersten "fliegenden" Runden absolviert, als SEAT-Pilot Tom Coronel (NL) in die Streckenbegrenzung einschlug und sie dabei so sehr beschädigte, dass aufwändige Reparaturarbeiten nötig wurden. Es dauerte fast eine Stunde, ehe das Qualifying wieder freigegeben werden konnte. Nach dem Re-Start kollidierte auch Priaulx in der "R-Bend" mit der Streckenbegrenzung, wobei die linke Frontpartie seines Autos beschädigt wurde. Auch dank zweier weiterer Rotphasen, die zusätzliche Zeit einbrachten, gelang es der Mannschaft vom BMW Team RBM, den BMW 320si WTCC wieder einsatzbereit zu machen. Allerdings waren schon die bei der ersten Ausfahrt erreichten Zeiten der beiden BMW Piloten gut genug, um das Ticket für den zweiten Abschnitt zu lösen. Nach einem weiteren Zwischenfall wurde "Q1" wenige Minuten vor Ablauf der 30 Trainingsminuten vorzeitig abgebrochen.

Bart Mampaey (Teamchef):

"Das war eine schwierige Session. Wir haben das Glück gehabt, gleich am Anfang mit beiden Fahrern schnelle Runden zu fahren. Diese Zeiten haben sich im Verlauf der Qualifikation als wertvoll erwiesen. Im Qualifying auf dieser Strecke passieren einfach immer unvorhersehbare Dinge. Es gab viele Unfälle, und letztlich hat uns die Dunkelheit einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir sind in jedem Fall froh, dass wir unter diesen Umständen mit beiden Autos in Q2 stehen."

Andy Priaulx (Startnummer 11):

Qualifying 1: 8., 2:33,331 Min. - Qualifying 2: verschoben auf Samstag -1.198 kg

"Ich bin ein bisschen weit herausgetragen worden und habe die Reifenstapel am Kurvenausgang berührt. Die Bedingungen wurden immer schlechter, deshalb musste man wirklich alles versuchen. Auf meiner Runde zurück in die Box konnte ich mit nur noch drei Rädern nur sehr langsam fahren und habe eine gefühlte Ewigkeit für die beinahe 6,117 Kilometer gebraucht. Ich schaffte es letztlich zurück in die Box, wo das Team fantastisch gearbeitet hat. So konnte ich fünf Minuten vor Ende der Session noch einmal für eine Runde heraus gehen."

Augusto Farfus (Startnummer 10):

Qualifying 1: 9., 2:33,610 Min. - Qualifying 2: verschoben auf Samstag - 1.198 kg

"Das war wirklich ein kurioses Qualifying. Ich habe über zwei Stunden am Stück im Auto gesessen - das kommt in einem Zeittraining nicht allzu oft vor. Es ist schön, dass wir gleich in der ersten Phase Zeiten aufstellen konnten, die uns in Q2 gebracht haben. Einmal mehr hat Macau heute bewiesen, dass hier einfach alles passieren kann."

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