Michael Teuber und Martina Navratilova erklimmen den Kilimandscharo zugunsten Laureus

(lifePR) (Stuttgart, ) .
- Laureus Botschafter Michael Teuber wechselt vorübergehend zum Bergsteigen - das Ziel: der Gipfel des Kilimandscharo
- "Mir wurde gesundheitliche Unbedenklichkeit bescheinigt und ich bin fest entschlossen, den Gipfel zu erreichen und Spenden für Laureus zu sammeln," erklärt Tennislegende Martina Navratilova
- 27 weitere Teilnehmer starten am 6. Dezember neben Teuber und Navratilova zum höchsten Berg Afrikas

Nur 11 Tage sind es, bis der Paralympic-Champion Michael Teuber und die Tennislegende Martina Navratilova ihre Besteigung des größten freistehenden Bergs der Welt im Rahmen eines Spendenprojekts zugunsten der Laureus Stiftung starten.

Michael Teuber fühlt sich fit für den Kilimandscharo. Teuber, der sich nach einem schweren Autounfall mit eisernem Willen aus dem Rollstuhl gekämpft hat, hat sich in den vergangenen Wochen voll auf das Kilimandscharo-Projekt konzentriert und ist nun fit für die Besteigung des fast 6000m hohen Vulkanriesen in Ostafrika. In seinem Training hat der Paralympic-Sieger nach Abschluss der Rad-Saison im Oktober fast alle Münchner Hausberge bestiegen und so über 15.000 Höhenmeter im Auf- und Abstieg gesammelt.

Michael Teuber: "Die Besteigung des Kili ist mein lange gehegter Traum. Nun wird dieser Traum wahr. Verbunden mit dem Laureus-Projektbesuch und der Generierung von Spenden für die Laureus-Sportprojekte wird eine richtig Runde Aktion daraus: Das Geld wird in den Laureus-Projekten mit Fokus auf Sport sinnvoll eingesetzt. Darüber hinaus möchten wir den Kindern, die sich oft in Situationen ohne Perspektive befinden, zeigen, dass mit Mut, Willen und Durchhaltevermögen - den Eigenschaften von Sportlern - auch nahezu Unmögliches geschafft werden kann."

Navratilova, die Anfang des Jahres den Kampf gegen Brustkrebs aufnahm, wird im Dezember die Herausforderung der Besteigung des Kilimandscharo in Tansania annehmen und mit einer Gruppe von 28 Bergsteigern den Gipfel erklimmen, um Spendengelder für die Laureus Sport for Good Foundation zu sammeln. Die Laureus Stiftung unterstützt kommunale Sportprojekte rund um den Globus und hat so dazu beitragen, die Lebensumstände von mehr als einer Million junger Menschen zu verbessern.

"Ich habe mich Anfang des Jahres für die Besteigung des Kilimandscharo für die Laureus Sport for Good Foundation entschieden. Unabhängig von dem, was geschehen ist, geht es mir heute gesundheitlich gut und ich bin fest entschlossen, den Gipfel zu erreichen und Spendengelder für Laureus zu sammeln. Ich hoffe, viele Menschen werden mich durch ihre Spenden an www.laureus.com unterstützen".

Der Kilimandscharo ist der höchste freistehende Berg der Erde. Die Expedition steigt über die Rongai Route auf. Die Route beginnt bei einem Maisfeld und führt dann weiter zu einem Bergwald. Der Weg führt leicht bergan zu Moorlandschaften und wird dann über hügeliges Gelände steiler. Es sind einige kurze, steile Grashänge zu überwinden, bevor die Teilnehmer die Vegetation hinter sich lassen. Der nächste Abschnitt ist eine fünf Kilometer breite, mondartige Wüstenlandschaft.

Die Route zum Gipfel wird über Geröllfelder mit lockerem Gestein fortgesetzt. Sobald die Expedition den Kraterrand erreicht hat, ist der weitere Anstieg zum Gipfel weniger steil und das Gelände ist leicht wellenförmig. An dieser Stelle sind Eis und Schnee am Boden zu finden. Die Besteigung dauert sieben Tage, vom 6. - 12. Dezember.

Vor der Expedition werden Michael Teuber und Martina Navratilova das von Laureus unterstützte Projekt Mathare Youth Sports Association (MYSA) in Nairobi besuchen, in das ein Teil der Spendengelder, die während der Besteigung des Kilimandscharo gesammelt werden, fließen soll.

Dieses Projekt in einem der größten und ärmsten Slums von Nairobi, in dem HIV/AIDS und andere Krankheiten verbreitet sind, war Vorreiter bei der Idee, Fußball als Mittel einzusetzen, um den Zusammenhalt und die Selbstachtung der jungen Menschen vor Ort zu fördern.

Jedes Jahr organisiert die MYSA mehrere tausend Fußballspiele für ca. 20.000 junge Menschen, die in mehr als 1.000 Ligen spielen. Der Erfolg bemisst sich nicht nur nach den in den Spielen erzielten Toren, sondern nach der Arbeit der jungen Menschen, die in den Slums Säuberungsarbeiten vornehmen. Die MYSA wird bereits seit dem Jahr 2000 von Laureus unterstützt und wurde wegen ihrer Arbeit für den Nobelpreis nominiert.

HINTERGRUND-INFORMATIONEN

Der Schirmherr von Laureus ist Nelson Mandela. Bei der ersten Verleihung der Laureus World Sports Awards im Jahr 2000 sagte Präsident Mandela: "Sport hat die Kraft, die Welt zu verändern. Er hat die Kraft, zu inspirieren. Er hat die Kraft, Menschen auf eine Art und Weise zu vereinen, wie es nur Weniges vermag. Sport kann Hoffnung wecken, wo zuvor nichts als Verzweiflung war." Diese Aussage hat sich zur Philosophie von Laureus - zur treibenden Kraft hinter unseren Aktivitäten - entwickelt.

Laureus ist eine weltweite Bewegung zu Ehren des Sports und seiner positiven, Menschen verbindenden Wirkung und setzt sich aus folgenden drei Kernelementen zusammen: der Laureus World Sports Academy, den Laureus World Sports Awards und der Laureus Sport for Good Foundation (dem karitativen Arm von Laureus). Gemeinsam würdigen diese drei Einrichtungen nicht nur sportliche Spitzenleistungen, sondern nutzen die Macht des Sports auch, um gesellschaftliche Veränderungen zu bewirken.

Hier die Mitglieder der Laureus World Sports Academy: Giacomo Agostini, Marcus Allen, Severiano Ballesteros, Franz Beckenbauer, Boris Becker, Ian Botham, Sergey Bubka, Bobby Charlton, Sebastian Coe, Nadia Comaneci, Deng Yaping, Marcel Desailly, Kapil Dev, David Douillet, Emerson Fittipaldi, Sean Fitzpatrick, Dawn Fraser, Cathy Freeman, Tanni Grey-Thompson, Marvelous Marvin Hagler, Mika Häkkinen, Tony Hawk, Mike Horn, Miguel Indurain, Michael Johnson, Kip Keino, Franz Klammer, Dan Marino, John McEnroe, Edwin Moses (Chairman/Vorsitzender), Nawal El Moutawakel, Robby Naish, Ilie Nastase, Martina Navratilova, Alexej Nemov, Jack Nicklaus, Gary Player, Morné du Plessis, Hugo Porta, Vivian Richards, Monica Seles, Mark Spitz, Daley Thompson, Alberto Tomba, Steve Waugh und Katarina Witt.

Die Mitglieder der Laureus Academy stellen ihr Engagement freiwillig als weltweite Botschafter der Laureus Sport for Good Foundation in den Dienst der guten Sache. Die Stiftung wurde eingerichtet, um den Sport als Mittel für soziale Veränderungen zu fördern und sich im Rahmen eines weltumspannenden Programms sozialen Herausforderungen zu stellen. Diese Initiativen, bei denen der Sport im Mittelpunkt steht, sollen zur Entwicklung von Gemeinschaften und Gemeinden beitragen. Seit seiner Gründung konnte Laureus mehr als € 35 Millionen für Projekte aufbringen, die das Leben von mehr als einer Million jungen Menschen verbessert haben. Die Stiftung widmet sich vor allem Problemen der heutigen Jugend - darunter Armut, soziale Ausgrenzung, Waffengewalt, Gang-Bildung und Diskriminierung.

Die Laureus World Sports Awards sind die bedeutendsten internationalen Auszeichnungen im Bereich des Sports, mit denen jedes Jahr die besten Sportlerinnen und Sportler aus allen Sparten geehrt werden. Die lebenden Legenden des Sports würdigen dabei die besten Athleten der Gegenwart: Die Gewinner werden von der ultimativen Sportjury gewählt - den 46 Mitgliedern der Laureus World Sports Academy. Die Verleihung der Laureus-Awards findet jedes Jahr im Rahmen einer Zeremonie mit internationalen Gästen aus Sport und Unterhaltung statt, die in 180 Ländern im Fernsehen ausgestrahlt wird.

Die Gewinner der Laureus World Sports Awards werden in einem zweistufigen Abstimmungsverfahren ermittelt. Zunächst wird anhand der Stimmen des Selection Panels, das sich aus den führenden Redakteuren, Print- und Fernsehjournalisten der Sportwelt zusammensetzt, eine Auswahlliste mit sechs Kandidaten erstellt, die in fünf Kategorien eingeteilt sind: Laureus World Sportsman of the Year, Laureus World Sportswoman of the Year, Laureus World Team of the Year, Laureus World Breakthrough of the Year und Laureus World Comeback of the Year. Die Nominierung der Kandidaten in zwei weiteren Kategorien - Laureus World Action Sportsperson of the Year und Laureus World Sportsperson of the Year with a Disability - erfolgt durch gesonderte Expertenkomitees. Die Mitglieder der Laureus World Sports Academy ermitteln dann in einer geheimen Abstimmung die Preisträger in allen sieben Kategorien.

Laureus wurde von der Daimler AG und Richemont gegründet und wird von seinen globalen Partnern Mercedes-Benz, IWC Schaffhausen und Vodafone unterstützt.

IWC Schaffhausen

Seit über einem Jahrhundert fertigt die International Watch Company (IWC) in Schaffhausen mechanisch hochwertige und äußerst benutzerfreundliche Präzisionsprodukte für Uhrenliebhaber, die von ihrem Chronographen mehr erwarten als nur eine genaue Zeitangabe. 1868 gegründet, hat sich IWC mittlerweile einen Namen als traditionsreiche Schweizer Uhrenmanufaktur mit einer Leidenschaft für Originalität, Innovation und technische Finesse geschaffen. Heute ist die Marke erfolgreicher denn je und IWC lässt diesen Erfolg in nationale und internationale Initiativen einfließen, im Rahmen derer das Unternehmen soziale Verantwortung übernimmt. Als neuer globaler Partner der "Laureus Sport for Good Foundation" ging IWC im Jahr 2005 eine langfristige Verpflichtung ein.

Vodafone

Das Mobilfunkunternehmen Vodafone, das anteilig mit mehr als 303 Millionen Kunden, Kapitalbeteiligungen in 27 Ländern auf fünf Kontinenten und weiteren 40 Partnernetzen auf der ganzen Welt international führend ist, unterstützt ab sofort Laureus als neuer globaler Partner. Die entsprechende fünfjährige Vereinbarung wurde 2008 abgeschlossen und läuft bis 2012. Vodafone ist ein langjähriger Förderer des Sports und freut sich, Teil einer Organisation zu sein, die sportliche Spitzenleistungen sowohl in der breiten Öffentlichkeit - über das weltweite humanitäre Engagement der Laureus Sport for Good Foundation - als auch auf höchster Ebene - mit der jährlichen Vergabe der Laureus World Sports Awards an die herausragendsten Sportlerinnen und Sportler - würdigt.

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Stefanie Möllenkamp
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