IWRM Karlsruhe 2010 - Integrated Water Resources Management - 24. - 25. November 2010 im Kongresszentrum Karlsruhe

(lifePR) (Karlsruhe, ) .
- Erfolgreiche Premiere der IWRM Karlsruhe
- Über 400 Teilnehmer und Referenten aus 33 Nationen
- Hochkarätige Fachkonferenz belegt Wichtigkeit des Themas Wasserressourcenmanagement
- Aussteller loben Qualität und Internationalität der Besucher

Premierenerfolg für die IWRM Karlsruhe vom 24. bis 25. November 2010: Über 400 Teilnehmer kamen ins Kongresszentrum Karlsruhe um sich über das Zukunftsthema Integriertes Wasserressourcen Management zu informieren. Insgesamt waren 33 Nationen auf der IWRM Karlsruhe vertreten, insbesondere aus Jordanien, Israel, Palästina, Algerien aber auch aus China, Nigeria und Indien waren zahlreiche Besucher angereist. Damit konnte sich die Fachkonferenz mit begleitender Ausstellung bereits mit der ersten Veranstaltung als eine internationale Informationsund Kommunikationsplattform etablieren. Britta Wirtz, Sprecherin der Geschäftsführung der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH, erläutert: "Wir sind sehr zufrieden mit der großen internationalen Resonanz und dem erfolgreichen Verlauf von Konferenz und Messe. Die IWRM Karlsruhe haben wir als Treffpunkt für die Verantwortlichen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik weltweit konzipiert, um sicherzustellen, dass neue Lösungen und Modelle für den Schutz und die Gewinnung der wichtigen Ressource Wasser gefunden werden. Dies ist uns auf Anhieb gelungen und wir sehen noch viel Potenzial für die IWRM Karlsruhe."

Für die erste IWRM Karlsruhe hatte der Fachbeirat bereits ein hochkarätiges Vortragsprogramm zusammengestellt: So präsentierten in 60 Vorträgen, aufgeteilt in 15 Sessions, Forscher und Experten top-aktuelle Fallbeispiele aus aller Welt. Der Vorsitzende des Beirats, Prof. Dr. Hartwig Steusloff vom Fraunhofer-Institut IOSB, führt aus: "Wir haben das richtige Thema in der richtigen Ausgestaltung zur richtigen Zeit angepackt. Zu einer nachhaltigen ökologisch Wasserversorgung gehört neben der Verfügbarkeit und Qualität auch deren Management. Dies haben wir bewusst zunächst in seiner technischen Ausprägung aufgegriffen, ohne dabei die sozioökonomischen und ökologischen Aspekte auszugrenzen. Die Präsentation in aller Breite, als Vorträge, als Poster und in Form einer Ausstellung hat sich bewährt.

Die Reaktion aus dem internationalen Kreis der Besucher zeigt schon jetzt ein hohes Interesse an einer Fortsetzung dieses internationalen Dialogs über das Wassermanagement zur Sicherung der Wasserversorgung für die Menschen, die Landwirtschaft und die Ökologie auf unserem Globus."

Kongressprogramm spiegelt Wichtigkeit des Themas Wassermanagement Bereits in den Eröffnungsreden und Key-Notes der IWRM Karlsruhe wurde die Dringlichkeit des Themas Wasserressourcenmanagements für die gesamte Welt deutlich. Schon jetzt für jeden sechsten Menschen weltweit sauberes Wasser ein unerreichbarer Luxus. Mit Hinblick auf die wachsenden Mega-Cities in den Entwicklungsländern und die zunehmenden Umweltkatastrophen wird sich die Lage noch verschlimmern, erzählt Dr. Philipp Magiera von der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, der in Vertretung des Schirmherrn der IWRM Karlsruhe, Dirk Niebel, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gekommen war. Standardlösungen, erläutert Prof. Dr. Stephen Foster, Direktor des Groundwater Management Advisory Teams der Weltbank, für alle Wasserprobleme der Erde wird es nicht geben, vielmehr ist ein individueller Ansatz notwendig. Wichtig sei vor allem, das Bewusstsein in der Politik, Wirtschaft, der Medien und der Gesellschaft für das Thema zu schärfen, sagt Dr. Reza Ardakanian von der United Nations Universität in Bonn.

Schwerpunktthema des Konferenzprogramms der IWRM Karlsruhe 2010 war das Wassermanagement im landwirtschaftlichen Bereich, da die Landwirtschaft einer der weltweit größten Wasserverbraucher ist. Dabei bildete die Konferenz die alle Aspekte des Integrierten Wasserressourcen Management ab: Von der Analyse der Probleme bei der Wasserver- und Entsorgung über die rechnergestützte Modellierung der Wassermengen und Wasserverteilung bis hin zur Entwicklung von nachhaltigen Planungs- und Entscheidungsunterstützungssystemen. Auch die Postersession am 25. November überzeugte durch ihren hohen fachlichen Stellenwert und den aktuellen Themen. Unterteilt in die fünf Hauptthemen der IWRM Karlsruhe (das Management der Rückhaltung und Speicherung von Regenwasser, Abwassermanagement in und für die Landwirtschaft, Stoffstrommanagement für Wasser und Wasserinhaltsstoffe, Management von Wasserressourcen sowie Wassermanagement unter extremen Bedingungen) wurden die jeweils besten Poster vom wissenschaftlichen Fachbeirat ausgezeichnet.

Bereits am 22. und 23. November 2010 hatten sich im Kongresszentrum Karlsruhe die Teilnehmer des internationalen Forschungsprojekts SMART getroffen. Unter Leitung von Prof. Dr. Heinz Hötzl, Karlsruhe Institute of Technology, suchten über 80 Fachleuten aus aller Welt nach grenzüberschreitenden Lösungen für das Integrierte Wasserressourcen Management im Jordantal.

Zukunftsthemen auf der begleitenden Ausstellung

Auf der begleitende Fachausstellung der IWRM Karlsruhe 2010 präsentieren Anbieter und Dienstleister sowie die Vertreter aus Wissenschaft, Forschung und Bildung ihre aktuellen Entwicklungen rund um das Thema Wasserressourcenmanagement. Der Eindruck der Aussteller von der Besucherresonanz, Internationalität und Qualität war sehr positiv. Grigorios Kenanidis, STS Sensoren Transmitter Systeme GmbH, Sindelfingen, sagt "Das ist ein großer Erfolg für eine Erstveranstaltung, wir waren

überrascht von der hohen Anzahl von Teilnehmern und Ausstellern bei der Premiere der IWRM Karlsruhe. Wir haben vor Ort interessante Gespräche geführt.". Wolfgang Wegner, Siemens AG Water Technology, Karlsruhe, führt aus: "Wir haben hier ein sehr fachkundiges Publikum erlebt, das auch an der praktischen Umsetzung des Wassermanagements interessiert ist. Wir hatten viele Gespräche, darunter waren Besucher von Brasilien über Indien bis Jordanien. Und wir konnten wertvolle neue Kontakte zu den hier ausstellenden Instituten knüpfen."

Wolfgang Schnabl von der Firma Huber SE aus Berching erläutert: "Für eine Firma mit unserer Ausrichtung auf Research and Development ist es ein Muss, bei dieser Ausstellung dabei zu sein. Wir haben die IWRM Karlsruhe als hervorragende Möglichkeit wahrgenommen, bestehende Kontakte auszubauen und neue Kontakte aufzubauen." "Thomas Schneider, Umwelt- und Ingenieurtechnik Dresden GmbH, erzählt: "Wir haben hier genau unser Zielgruppe angetroffen, gerade der erste Veranstaltungstag ist sehr gut gelaufen mit über 20 Gesprächen. Wir haben ein sehr internationales Publikum erlebt. Auf der IWRM Karlsruhe 2012 sind wir wieder dabei!".

Die ausstellenden Unternehmen hatten außerdem die Möglichkeit, sich mit Vorträgen in einem Businessforum vorzustellen. Angela Schneider von der tandler.com GmbH aus Buch am Erlach fügt hinzu: "Das war eine ausgezeichnete Möglichkeit für uns, sich zu präsentieren, das Businessforum der IWRM Karlsruhe sollte man für die Zukunft auf jeden Fall ausbauen."

Die nächste IWRM Karlsruhe findet im Herbst 2012 im Kongresszentrum Karlsruhe statt.

Weitere Informationen sowie Filmbeiträge zur IWRM Karlsruhe 2010 können Sie unter: www.iwrm-karlsruhe.com einsehen.
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