Wieder in der Spur

Ergotherapeutisches Team präsentiert Werke von Patienten auf dem Weihnachtsmarkt
(lifePR) (Essen, ) on Holzarbeiten wie Krippen, Schnittbögen und der Arche Noah bis hin zu weihnachtlichen Lichtelementen und Perlenschmuck - die Bandbreite an handgefertigten Werken, die innerhalb der Ergotherapie an den Kliniken Essen-Mitte entstanden sind, ist groß. Jetzt gibt es Gelegenheit, diese Unikate zu erwerben: Am Stand der Ergotherapie auf dem Weihnachtsmarkt am Klinikstandort Evang. Huyssens-Stiftung vom 29. November bis 3. Dezember. Die Klienten präsentieren und verkaufen ihre Werke hier selbst, was ebenfalls Bestandteil der Therapie ist.

Was ist eigentlich Ergotherapie?

Ergotherapie gibt Hilfe zur Selbsthilfe und zeigt Patienten den Weg zu mehr Selbständigkeit in ihren individuell eingeschränkten Lebensbereichen. Im Rahmen der umfangreichen therapeutischen Angebote werden eigene Fähigkeiten neu entdeckt oder ausgebaut, um die Handlungsfähigkeit der Klienten zu verbessern und ihre Lebensqualität zu erhöhen. Viktoria Deimel, Dipl.-Therapeutin und Leiterin des Bereiches Ergotherapie an den Kliniken Essen-Mitte, erklärt: "Krankheit, psychische Belastung oder Behinderung erschweren den Alltag. Wenn Fertigkeiten durch seelische oder körperliche Beschwerden beeinträchtigt sind und Hilfe von außen benötigt wird, kommen wir ins Spiel." Im Zentrum der Ergotherapie steht der Mensch als vielschichtiges Individuum und seine Beziehung zu Angehörigen, seinem sozialen Umfeld, dem Beruf und der Wohnung. "Mit unserem kompetenzzentrierten Konzept im Rahmen der Arbeitstherapie fordern wir die Patienten. Die Tätigkeiten richten sich nach beruflichem Interesse, aktuellen Defiziten oder zukünftigen Schwerpunkten. Kompetenzen zu erwerben und Ergebnisse zu erreichen, motiviert die Menschen, zeigt ihnen, dass sie selbst in der Lage sind, etwas zu schaffen - und hilft letztendlich, das eigene Leben bald wieder selbst in die Hand nehmen zu können", so die Therapeutin.

Sprungbrett zurück in den Beruf

Der jährliche Weihnachtsmarkt in den Kliniken Essen-Mitte ist eine optimale Plattform, um zu demonstrieren, wie die Patienten in den Alltag integriert werden. "Der Kontakt zu Käufern und die Verantwortung für Produkte, Geld und Stand schult unsere Klienten, die gleichzeitig auch vom sozialen und kommunikativen Kontakt zu den Interessenten profitieren", erklärt Viktoria Deimel. Langfristiges Ziel des Arbeitskompetenztrainings: Die Menschen in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft zu integrieren - zum Beispiel über soziale Einrichtungen wie "Haus Esmarchstraße", "die Fähre" und "Förderturm", die ebenfalls am Stand vertreten sind. So wurde ein Klient über diese auf dem Weihnachtsmarkt geknüpften Kontakte in eine Essener Integrationsfirma vermittelt, wo er heute drei Tage in der Woche arbeitet.

Näheres erfahren Sie bei Viktoria Deimel Dipl.-Therapeutin, Gesamtleitung Bereich Ergotherapie, telefonisch unter (0201) 17423155 oder per E-Mail an v.deimel@kliniken-essen-mitte.de. Weitere Ansprechpartner sind Karl-Heinz Spahn, Arbeitspädagoge der Abteilung für Ergotherapie und zuständiger Mitarbeiter für den Bereich Arbeitskompetenztraining "Handwerk", Telefon: (0201) 17430733 sowie Anna Morawiec, Ergotherapeutin der Abteilung und zuständig für den Bereich Arbeitskompetenztraining "Büro", Telefon: (0201) 17430728.

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