Statement der Adam Opel GmbH zur Vorlage des Zwischenberichtes der Nationalen Plattform Elektromobilität am 30.11.2010

Der Opel Ampera, das Elektroauto mit verlängerter Reichweite, kommt im nächsten Jahr auf den Markt und wird eine  Vorreiterrolle bei der Elektrifizierung des Automobils spielen (lifePR) (Rüsselsheim, ) Der heute vorgelegte Zwischenbericht bringt nach Einschätzung von Opel die notwendige zusätzliche Dynamik für die Nationale Plattform Elektromobilität (NPE). "Die Elektrifizierung des Automobils ist die wichtigste Herausforderung unserer Industrie. Deshalb freuen wir uns, die Arbeit der Plattform mit unserer langjährigen Expertise unterstützen zu können", sagte Opel-Entwicklungschefin Rita Forst. "Allerdings glauben wir, dass diese Initiative hier in Deutschland noch schneller werden und weitaus konkretere Vorschläge entwickeln muss. In vielen anderen Ländern sind bereits Rahmenbedingungen für Forschung und Entwicklung, aber auch für einen Marktanlauf elektrischer Fahrzeuge, geschaffen worden; in Deutschland müssen wir aufholen, damit die deutsche Automobilindustrie ihre starke Position im internationalen Vergleich nicht verliert."

Opel ist unter den deutschen Automobilherstellern seit Jahren ein Vorreiter im Bereich Elektromobilität. Als erster deutscher Hersteller wird Opel Ende 2011 mit dem Ampera ein Elektrofahrzeug in Serie auf die Straße bringen. Der Ampera verfügt über ein einzigartiges elektrisches Antriebssystem mit verlängerter Reichweite. Er bietet alle Vorteile eines modernen rein batteriebetriebenen Elektrofahrzeugs - beispielsweise null Emissionen und temperamentvolle Leistungsentfaltung - und macht Schluss mit den typischen Nachteilen wie begrenzter Reichweite oder stundenlangem Stillstand beim Laden der Batterie. Die Reichweitenverlängerung ermöglicht sorgloses Fahren ohne Ladeaufenthalt auf über 500 Kilometern und macht den Ampera zum alltagstauglichen Familienauto.

Darüber hinaus sind weitere elektrisch angetriebene Fahrzeuge in Planung. So bietet der neue Kleinwagen, den Opel ab 2012 in Eisenach herstellen wird, alle technischen Voraussetzungen, um zu einem späteren Zeitpunkt mit Batterieantrieb ausgestattet zu werden.

Opel beschäftigt rund 250 Ingenieure in seinem Entwicklungszentrum für alternative Antriebe in Mainz-Kastel, wo nicht nur am Elektro- sondern auch langfristig am Brennstoffzellenantrieb gearbeitet wird. In Zusammenarbeit mit der IHK Darmstadt und dem Opel-Weiterbildungszentrum werden in Mainz-Kastel Facharbeiter verschiedener Berufe zum "Systemtechniker Elektromobilität (IHK)" qualifiziert. Dabei erwerben die Absolventen die Qualifikationen für Hochvolt-Kraftfahrzeuge sowie umfangreiches Grundlagenwissen über Batterie- und Elektroantriebe. Diese Weiterbildung ist eine der ersten ihrer Art in Deutschland. Opel hat das entsprechende Curriculum in die Arbeitsgruppe 6 der NPE, "Nachwuchs und Qualifizierung", eingebracht. Rita Forst ist stellvertretende Vorsitzende dieser Arbeitsgruppe. Insgesamt ist Opel in vier von sieben Arbeitsgruppen der NPE vertreten.

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Stefan Weinmann

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