Wirtschaftliche Erholung im Handwerk der Region ist solide

Kammerpräsident Walter Tschischka stellt die Daten der Handwerkskonjunktur vor / Handwerkskonjunktur kräftig belebt
(lifePR) (Mannheim, ) "Mit einem gesunden Optimismus gehen praktisch alle Handwerksgruppen in das neue Jahr". Auf diesen Punkt brachte der Präsident der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald, Walter Tschischka, die Stimmung im Handwerk der Region. Wörtlich: "Damit wird deutlich: die wirtschaftliche Erholung ist solide".

Gerade in den vergangenen Monaten habe sich die Handwerkskonjunktur kräftig belebt, so Tschischka vor den Delegierten der 106. Vollversammlung der Kammer. In seinem Bericht vor dem "Parlament des Handwerks" stellte er fest, dass die Hälfte der befragten Handwerksunternehmer die Situation als "gut" beurteilten und lediglich knapp 14 Prozent sich mit einer schwachen Geschäftsentwicklung zufrieden gaben. Bemerkenswert dabei der Saldo aus positiven und negativen Bewertungen, der sich binnen eines Jahres von +13,9 auf 31,9 Punkte verbesserte.

Zuversichtlich zeigten sich die Unternehmen bezüglich der kommenden Monate. Immerhin 55,9 Prozent - und damit gut jeder Zweite - erwartet eine Fortsetzung der guten Wirtschaftslage. Dies sei, so Tschischka, ein deutlich höherer Wert als im vergangenen Jahr (42,0 Prozent). Was die Aufträge betrifft, zeigen steigende Eingänge, dass die gute Stimmung ihre Berechtigung hat. denn fast40 Prozent der Unternehmen im Kammerbezirk melden ein Auftragsplus, deutlich mehr als noch vor einem Jahr (damals 23,6 Prozent).

Gleichwohl bleiben die Handwerker der Region "auf dem Boden", denn bei der Auftragsentwicklung rechnet zwar jeder Vierte (24,0 Prozent) mit einem Zuwachs, gleichwohl blicken 20,6 Prozent in diesem Punkt pessimistisch in die Zukunft.

Die Umsätze der Handwerker im Kammerbezirk sind deutlich besser geworden. Ein Drittel konnte den Umsatz ausweiten, Rückgänge verzeichnete nur jeder fünfte Betrieb. Und bei den Umsatzprognosen spiegelt sich die große Zuversicht wider, denn 42,8 Prozent der Befragten äußerten sich optimistisch und lediglich 15,7 Prozent glauben an ein Umsatzminus - gegenüber 21,7 Prozent noch im Vorjahr.

Mehr als 90 Prozent der Betriebe hat in den zurückliegenden Monaten sein Personal halten können - und in der nahen Zukunft sehen gut ein Zehntel der befragten Betriebe Handlungsbedarf: sie wollen aufstocken. Auch die Investitionstätigkeit bestätigt, dass der Wirtschaftsaufschwung mit seiner Dynamik im Handwerk der Region angekommen ist. Immerhin 57,3 Prozent der Unternehmer wollen investieren.

Zwar sind aus der Umfrage, so der Mannheimer Kammerpräsident, negative Stimmen aus dem Dienstleistungshandwerk zu vernehmen, doch selbst die befragten Kfz-Betriebe äußerten sich dieses Mal überwiegend positiv. Besonders zuversichtlich seien die Bereiche Ausbau und Gesundheit, aber auch die Nahrungsmittelhandwerke und das Bauhauptgewerbe. "Die wirtschaftliche Erholung ist solide", konstatierte Tschischka zum Abschluss seines Berichtes.

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