Jordan: "Pflegeberatung muss neutral sein"

Pflegestützpunkte in der Region Hannover
(lifePR) (Hannover, ) Die Beratung in den Pflegestützpunkten muss neutral sein. Das stellte Sozialdezernent Erwin Jordan am Mittwoch (1.12.) in Hannover klar. "Die gesetzlichen Bestimmungen sehen vor, dass in den Pflegestützpunkten nur diejenigen beraten dürfen, die neutral sind und nicht gleichzeitig Pflegedienstleistungen anbieten", so Jordan. Der Dezernent entgegnete damit der laut Zeitungsberichten erhobenen Kritik, dass die Region Hannover ihrer Verantwortung bei der regionsweiten Einrichtung von Pflegestützpunkten nicht nachkäme.

In zwei Zeitungen wurde berichtet, dass es im Raum Barsinghausen voraussichtlich keinen Pflegestützpunkt geben werde. Begründung: Die Stadt betrachte die finanzielle Ausstattung als zu gering, außerdem lehne es die Region ab, die Aufgabe einer Kirchengemeinde zu übertragen. Vorgesehen ist, dass die Kommunen für die Pflegeberatung einen Euro für jeden Einwohner über 60 Jahre erhalten. Einzelheiten regelt ein Vertrag, den die Region Hannover derzeit mit den Pflegekassen verhandelt. Regionsweit planen verschiedene Kommunen, ein gemeinsames Beratungsnetz aufzubauen.

"Nahezu in allen Städten und Gemeinden ist der Wille und auch die Bereitschaft da, das Angebot für die Einwohnerinnen und Einwohner vorzuhalten. Nur im Deisterraum versucht man, der Region den Schwarzen Peter zuzuschieben anstatt selbst nach gesetzeskonformen Lösungen zu suchen", sagte Jordan. Die Region Hannover sei bereit, die Kommunen mit einer mobilen Beratung zu unterstützen. "Mit dem von uns freiwillig geleisteten Angebot kann auch in den Ortsteilen der Städte und Gemeinden Pflegeberatung angeboten werden."

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Nils Meyer
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