"Es ist genug für alle da"

Am Sonntag württembergische Eröffnung von "Brot für die Welt" in Ditzingen
(lifePR) (Stuttgart, ) Mit einem Festgottesdienst wird am Sonntag, 5. Dezember, in Ditzingen die 52. Aktion von "Brot für die Welt" für Württemberg eröffnet. Das Motto lautet: "Es ist genug für alle da". "Das Motto ist heute wichtiger denn je. Denn der Hunger ist für beinahe eine Milliarde Menschen alltägliche Realität", so Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Chef der württembergischen Diakonie und der württembergischen Landesstelle von "Brot für die Welt". Hunger sei von Menschen gemacht. "Das Motto macht deshalb auch deutlich, dass es genügend Nahrungsmittel für alle gibt. Es fehlt nur der politische Wille, die Nahrungsmittel gerecht zu verteilen", so Kaufmann weiter. Im Mittelpunkt der württembergischen Spendenaktion steht die Hilfe für die Garo, eine Volksgruppe in Bangladesch, die von Landraub betroffen sind und so in Gefahr stehen, ihre Existenzgrundlage zu verlieren.

Bisher haben das Land und der Urwald im Norden von Bangladesch das Volk der Garo reichlich ernährt. Und auch die Menschen in Deutschland bekommen etwas von diesem Wald geschenkt: saubere Luft und ein stabiles Klima! Seit einiger Zeit aber kreisen Sägen in ihrem Wald. Es soll Platz geschaffen werden für Plantagen globaler Lebensmittelkonzerne. Ananas und Bananen für reiche Länder werden hier künftig wachsen. "Wir brauchen sie nicht, um satt zu werden. Für die Garo aber ist der Wald wichtig für ihr tägliches Brot", so Dieter Kaufmann.

Fruchtbarer Boden ist weltweit knapp geworden. Hunger bekommt eine weitere Ursache: Landraub ist derzeit überall im Gang und macht vor nichts halt. Die Interessen von Völkern wie den Garo, die Interessen von Kleinbauern und die Interessen der Weltgemeinschaft am Klimaschutz geraten dabei ins Hintertreffen.

"Brot für die Welt" unterstützt in über 1.000 Projekten Menschen in Not, wie z.B. die Garo, um ihre Lebensumstände zu verbessern. Die Projekte lindern den Hunger und versetzen die Menschen in die Lage, sich und ihre Familien durch ihre Arbeit zu ernähren. "Es ist genug für alle da, weil Gott es uns Menschen schenkt. Das glauben wir und dafür setzen wir uns ein. Sie können uns dabei unterstützen", betont Oberkirchenrat Kaufmann. 7,4 Millionen Euro haben im letzten Jahr die Württemberger für die diakonische Hilfsaktion gespendet. "Wir danken für diese großartige Hilfe und bitten Sie, uns auch in diesem Jahr mit Ihrer Spende und Ihrer Fürbitte zu unterstüt-zen", so der Chef der württembergischen Landesstelle "Brot für die Welt".

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Peter Ruf
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