Thüringer Hochschulen attraktiv für westdeutsche Studenten

TU Ilmenau, Uni Weimar und FH Jena gewinnen Hochschulmarketingwettbewerb
(lifePR) (Erfurt, ) Wie kann man ostdeutsche Hochschulen noch attraktiver für Studenten aus den westdeutschen Ländern machen? Auf diese Frage fanden die Technische Universität Ilmenau, die Bauhaus-Universität Weimar und die Fachhochschule Jena als drei von zwölf ostdeutschen Hochschulen die überzeugendsten Antworten. Für ihre Konzepte und Ideen zur Verbesserung der Studienbedingungen wurden sie im Hochschulwettbewerb "Vermarktungsfähige Attraktivität der Studienbedingungen an ostdeutschen Hochschulen" mit jeweils 100.000 Euro ausgezeichnet. Insgesamt waren 44 ostdeutsche Hochschulen zur Teilnahme an dem von der Hochschulinitiative Neue Bundesländer ausgelobten Wettstreit aufgerufen. Zum Start des Wintersemesters 2010/11 kam jeder dritte Studienanfänger an den Thüringer Universitäten aus den westdeutschen Ländern. An allen Hochschulen im Freistaat sind derzeit rund 53.600 Studierende eingeschrieben.

Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, gratuliert den prämierten Hochschulen: "Der Wettbewerb hat erneut deutlich gemacht, dass der Hochschulstandort Thüringen attraktiv und wettbewerbsfähig ist. Dafür spricht auch der Studierendenrekord im Wintersemester 2010/11. Bereits zu Beginn der Legislaturperiode hat die Landesregierung den Hochschulstandort Thüringen mit der Abschaffung des Verwaltungskostenbeitrags noch interessanter für Studierende gemacht. Für eine weitere Verbesserung sorgt ebenfalls die anstehende Bafög-Erhöhung, für die sich Thüringen im Bund eingesetzt hat."

Die TU Ilmenau setzte sich in dem Hochschulwettbewerb mit ihrem Antrag "Basic School" zur Verbesserung der Ingenieurstudiengänge durch. Die Bauhaus- Universität Weimar entwickelte mit "Einblick.Bauhaus" ein aus Informations- und Erlebnismodulen bestehendes Besucherprogramm für Schüler der Oberstufenklassen, die sich auf Klassenfahrt in Weimar befinden. Die FH Jena überzeugte mit ihrem Konzept "Upgrade", das die Studieneingangsphase optimiert und zur Weiterentwicklung der Lehr- und Lehrbedingungen beiträgt.

Weitere Informationen unter: www.hochschulinitiative.de und www.studieren-in-fernost.de.

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Gregor Hermann
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