Online-Shopping für eine sichere Weihnachtsbescherung

TÜV SÜD Tipps für sicheres Online-Shopping
(lifePR) (München, ) Wer dem Weihnachtsstress in den Läden entgehen möchte, kann die Geschenke für seine Liebsten bequem von zu Hause aus bestellen. Neben klassischen Katalogen hat sich in den letzten Jahren das Internet immer weiter durchgesetzt und der Online-Handel boomt. Laut BITKOM werden dieses Jahr 22 Millionen Deutsche ihre Weihnachtsgeschenke über das Internet beziehen - 57 Prozent mehr als im Vorjahr. Doch wie sicher ist der Einkauf im Internet? Die Experten von TÜV SÜD geben Tipps für ein sicheres Internet-Shopping und erklären, worauf die Besteller achten sollten, damit die Ware auch rechtzeitig unter dem Christbaum liegt.

Die wichtigste Frage lautet meist: Wie sicher und seriös ist der Online-Shop? Hinweise darauf, dass es sich um einen seriösen Anbieter handelt, sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, das Impressum, Angaben zum Datenschutz und eine Kontaktmöglichkeit. Generell sollten diese Informationen leicht auffindbar und als Kontakt eine Person angegeben sein. Zertifikate, wie das s@fer-Shopping Siegel vom TÜV SÜD, geben einen zusätzlichen Hinweis darauf, dass Kundendaten sicher behandelt werden. Aber auch hier gibt es schwarze Schafe, die mit gefälschten Zertifikaten werben. Ob ein Shop zertifiziert ist, kann bei den jeweiligen Gütesiegel-Anbietern überprüft werden. Auf Websites wie www.safer-shopping.de sind die zertifizierten Online-Shops aufgeführt. Auch weitere Tipps helfen, eine böse Überraschung vorzubeugen:

- Verfügbarkeit der Ware und Lieferzeiten: Diese Informationen stehen direkt bei der Beschreibung des Artikels. Zudem sollten die Lieferzeiten verbindlich angegeben werden.
- Preisangaben: Der Preis muss klar verständlich sein und sollte alle Kosten enthalten, wie Mehrwertsteuer, Versandkosten oder Zuschläge für Express-Versand.
- Widerrufsrecht: Hier gilt, dass grundsätzlich ein Widerrufsrecht besteht und die Informationspflicht beim Verkäufer liegt. Binnen zwei Wochen können Produkte ohne Angabe von Gründen zurückschickt werden. Viele Shop-Betreiber verlängern ihr Widerrufsrecht in der Weihnachtszeit bis in das neue Jahr hinein. Dadurch können Geschenke, die doch nicht die richtige Wahl waren, problemlos umgetauscht oder zurückgegeben werden.
- Die Datenübertragung, gerade in Bezug auf Bank- oder Kreditkartendaten, muss über eine verschlüsselte Leitung erfolgen. Zu erkennen ist das zum Beispiel an einem kleinen Schloss unten rechts im Browser.
- Ein beliebter Trend ist die Möglichkeit, Produkte wie Schuhe, T-Shirts oder Fotobücher individuell zu erstellen. Jedoch sind diese von der Rückgabe ausgeschlossen. Daher sollte beim Erstellen des Produktes mit großer Sorgfalt vorgegangen werden. Auch bestimmte Waren wie Konzertkarten und Reisen oder kopierbare Datenträger wie CDs sind von der Rückgabe ausgeschlossen oder es gelten bestimmte Richtlinien.
- Bewertungen: Wenn negative Bewertungen über das Produkt oder den Online-Shop deutlich überwiegen, sollte dort nicht bestellt werden.
- Natürlich können Online-Bestellungen auch über mobile Endgeräte wie das iPhone oder das iPad getätigt werden. Leider lässt sich dabei nicht kontrollieren, ob die Datenverschlüsselung wirklich vorhanden und ausreichend ist. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte für die Bestellung auf den herkömmlichen PC zurückgegriffen werden.
- Besteht Unsicherheit bezüglich des Online-Shops sollte der Anbieter am besten per Telefon kontaktiert werden. Eine gute Erreichbarkeit und eine kompetente Beratung geben ebenfalls Aufschlüsse über die Seriösität eines Unternehmens.

Generell gilt, dass etablierte Versandhäuser sehr erfahren sind, den verstärkten Andrang in der Weihnachtszeit gut bewältigen können und Lieferzeiten einhalten - natürlich spielt hier auch der Versandpartner eine Rolle. Auch kleinere Anbieter und Webshops können dies in der Regel gewährleisten.

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