Seit Sonntag geht es bis zur Schierholzstraße - Linie 7 ist barrierefrei

Stadtbahnverlängerung nach Misburg-Nord
Freuen sich über den Stadtbahnanschluss in Misburg (von links): Paul Pawelski, Vorsitzender des Verkehrsausschusses der Region, üstra-Vorstand André Neiß, infra-Geschäftsführer Stefan Harcke, Regionspräsident Hauke Jagau, (lifePR) (Hannover, ) Pünktlich zum Fahrplanwechsel am Sonntag, 12. Dezember, haben die Einwohnerinnen und Einwohner in Hannover-Misburg den Stadtbahnanschluss erhalten: Ab sofort endet die Linie 7 nicht mehr am Paracelsusweg, sondern an der Schierholzstraße. Schon im nächsten Jahr soll von hier aus weitergebaut werden, um dann auch Misburg-Mitte an das Stadtbahnnetz anzuschließen. Zuletzt war die Stadtbahn 1955 bis Misburg gefahren.

1,6 Kilometer lang ist der neue Streckenabschnitt. Er verbessert das Angebot für rund 6500 Einwohnerinnen und Einwohner aus Groß-Buchholz und Misburg-Nord sowie etwa 2000 Beschäftigte in Groß-Buchholz. Sie erreichen das Zentrum von Hannover nun mit der Linie 7 von den Haltestellen Schierholzstraße und Pappelwiese im Zehn-Minuten-Takt innerhalb von 18 Minuten. Bis auf die Station Markthalle / Landtag, die im Jahr 2012 mit Aufzügen nachgerüstet wird, ist die Stadtbahnlinien auf der gesamten Länge von Wettbergen bis Misburg barrierefrei.

Die Verlängerung bis zur Schierholzstraße hat 14,4 Millionen Euro gekostet. Der Bund übernimmt ca. 7,6 Millionen Euro, das Land ca. 1,9 Millionen Euro, die Region Hannover 4,9 Millionen Euro. "Das ist viel Geld", sagte Regionspräsident Hauke Jagau während der Eröffnung am Sonntag. "Aber ich bin überzeugt davon, dass die Region Hannover mit ihrer Politik der Stärkung des Öffentlichen Personennahverkehrs den richtigen Weg geht. Nicht nur weil es deutlich klimafreundlicher ist, Bus und Bahn zu nutzen als das eigene Auto. Wir möchten Menschen ermöglichen, die im Alter oder aus anderen Gründen auf ein Auto verzichten, trotzdem mobil zu bleiben und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben."

Der Regionspräsident erinnerte in seiner Rede auch daran, dass es während der Bauphase erhebliche Verzögerungen gab. Eigentlich hatte die Stadtbahnstrecke bereits vor einem Jahr eröffnet werden sollen. Er dankte den Anwohnerinnen und Anwohnern für ihre Geduld und ihr Verständnis. "Ich weiß, dass das eine Belastung war, hoffe aber, dass Sie das neue Angebot nun, da es fertig ist, zu schätzen wissen."

Die üstra hatte am Sonntag für die Fahrgäste ein besonderes Bonbon: Den ganzen Tag über durften sie auf der kompletten Stadtbahnlinie 7 kostenlos - also ohne Fahrschein - unterwegs sein, und das vom einen Endpunkt zum anderen.

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