Räume teilen: Auf die Statik kommt es an

(lifePR) (München, ) Ein Teil des Wohnzimmers soll für ein separates Büro geopfert werden? Aus einem großen Kinderzimmer sollen zwei kleine entstehen? Was ist beim Teilen von Räumen zu beachten? Dazu gibt es wichtige Hinweise von den Bauexperten von TÜV SÜD.

Statik und Stimmen: In Leichtbau- oder Trockenbauweise lässt sich eine neue Raumaufteilung mit vergleichsweise geringem Aufwand verwirklichen. Wichtige Basis dafür ist die Statik. Deshalb frühzeitig mit einem Fachmann klären, ob bei den geplanten Umbauten die Belastungen für Wände und Decken im Rahmen bleiben. Bei der konkreten Ausführung sollte der Schallschutz ein wichtiger Parameter sein, so die Experten von TÜV SÜD. Dafür ist es unter anderem wichtig, Schallbrücken zwischen den Räumen zu vermeiden.

Belüftung und Beleuchtung: Lässt sich der geplante neue Raum gut mit Tageslicht und frischer Luft versorgen? Dies ist ebenfalls eine wichtige Frage für die Planung. Die Bayerische Bauordnung gibt beispielsweise vor, dass das Rohbaumaß der Fenster mindestens ein Achtel der Grundfläche des Raumes ausmachen muss.

Behörden und Behaglichkeit: Stichwort Bauordnung - sind die neu entstehenden Räume als Aufenthaltsräume einzuordnen, sind die entsprechenden gesetzlichen Vorgaben zu berücksichtigen. Die geforderten Flucht- und Rettungswege sind aber durch die Fenster gegeben. Außerdem ist die Energieeinsparverordnung zu beachten, die ein bestimmtes Niveau der Wärmedämmung verlangt.

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