MigräneLiga e.V. - die Patientenorganisation mit 100 Selbsthilfegruppen

Warum Netzwerke für Migräne-Patienten so wichtig sind
(lifePR) (Ginsheim-Gustavsburg, ) Patienten mit Bluthochdruck oder erhöhten Cholesterinwerten haben gegenüber Migräne-Patienten einen Vorteil: Ihre Krankheit ist "sichtbar", mit dem Blutdruckgerät oder dem Laborblatt für jeden beweisbar und wird damit von Arzt und Umgebung ernst genommen. Bei Migränekranken verhält es sich anders: Weil ihre neurologische Erkrankung mit üblichen technischen Mitteln nicht feststellbar ist und zudem die Ursachen der Migräne noch nicht vollständig erforscht sind, haben sie allzu oft Schwierigkeiten, einen Arzt zu finden, der sich auskennt und ihnen helfen kann. Folge: Resignation, das Gefühl, allein zu sein und nicht ernst genommen zu werden und - unter Umständen - eine jahrelange, nicht ungefährliche Selbstbehandlung.

In der Selbsthilfegruppe wieder Vertrauen aufbauen
Genau aus diesen Gründen sind Selbsthilfegruppen bei Migräne so wichtig. Hier trifft man sich mit Menschen, die genau wissen, was es heißt, unter Migräne zu leiden. Hier erfährt man von neuen Therapien und Vorbeugungsmöglichkeiten, die vielleicht bis dahin unbekannt waren. Und hier erfährt man die Namen von Therapeuten, die sich wirklich mit Migräne auskennen. Hier kann man seine Geschichte erzählen, erfährt Beistand und Mitgefühl, entwickelt gemeinsam Lösungsmöglichkeiten. Durch die Arbeit in der Gruppe lassen sich neue Bewältigungsstrategien für das Problem entwickeln. Dabei wird zugleich die soziale Isolierung, in die sich der Migränekranke allzu oft zurückzieht, aufgegeben, werden Ängste abgebaut und eine neue Selbstsicherheit gewonnen - nicht nur für den Umgang mit dem Therapeuten, sondern auch im eigenen Bereich: Die Gruppe gibt dem einzelnen Mut und Kraft, sich neue Lebensinhalte und neue Perspektiven zu erschließen.

Selbsthilfegruppen als wichtige Informationsquelle - jährliche Bundestreffen
"Das Herzstück unserer Arbeit ist die Gründung und Betreuung von Selbsthilfegruppen in ganz Deutschland", so Otto Uhl, der 1. Vorsitzende der MigräneLiga. "Unsere wichtigste Aufgabe ist die Aufklärung und die Hilfe zur Selbsthilfe", so Uhl. Mittlerweile existieren knapp 100 Selbsthilfegruppen, die von der MigräneLiga ins Leben gerufen und sehr aktiv unterstützt werden. Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos. Sogar in Österreich und Luxemburg gibt es Gruppen. Höhepunkt sind die jährlichen Bundestreffen der Selbsthilfegruppen-Leiter, bei der Schmerzexperten neue Therapien vorstellen und die Leiter wertvolle Tipps und Informationen für ihre Gruppen erhalten.

Übersicht über alle Migräne-Selbsthilfegruppen in Deutschland
Wer an einer Selbsthilfegruppe interessiert ist, findet auf der Internetseite der MigräneLiga www.migraeneliga.com eine umfangreiche Liste mit Adressen und Ansprechpartnern aller Selbsthilfegruppen. Jeder neue Teilnehmer ist herzlich willkommen. Und wer eine neue Selbsthilfegruppe gründen möchte, bekommt intensive Unterstützung durch die MigräneLiga.

Kontakt

MigräneLiga e. V. Deutschland
Unter der Ruth 9
D-65462 Ginsheim-Gustavsburg
Gabriela Döring-Glas
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