Bestmögliche Schwerstverletztenversorgung von Kempten über München bis Traunstein

Zertifizierung des Traumanetzwerks München-Oberbayern Süd
(lifePR) (München, ) Das Traumanetzwerk München-Oberbayern Süd ist ein freiwilliger Zusammenschluss von drei überregionalen, neun regionalen und dreizehn lokalen Traumazentren und bietet die Voraussetzung, dass für lebensgefährlich verletzte Unfallopfer eine bestmögliche 24-Stunden-Versorgung gewährleistet ist: 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr.

"Wir sind uns sicher, dass mit dem Traumanetzwerk das hohe Niveau der Unfallversorgung in unserer Region trotz tiefgreifender Strukturveränderungen im Krankenhauswesen gehalten und ausgeweitet wird", sagt Prof. Wolf Mutschler, Direktor der Chirurgischen Klinik und Poliklinik, Campus Innenstadt, des LMU-Uniklinikums München und Sprecher des Traumanetzwerkes München-Oberbayern Süd.

Die Hauptaufgabe der im Netzwerk beteiligten Kliniken war die Umsetzung der Vorgaben des Weißbuches zur Schwerverletztenversorgung der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) aus dem Jahre 2006. Darunter fallen z. B. auch die Anforderungen an die (apparative) Ausstattung von der Notfallaufnahme über den OP- und Intensivbereich bis hin zur Rehabilitation. Labor, Not-OP-Sets und eine umfangreiche Bildgebende Diagnostik sind beispielsweise unbedingt erforderlich für Notaufnahmen in lokalen, regionalen und überregionalen Traumazentren. Parallel wurden die Kliniken einem umfangreichen Zertifizierungsprozess durch die Firma DIOcert unterzogen. "Wir sind stolz darauf, dass wir nicht nur innerhalb der einzelnen Kliniken, sondern auch im Traumanetzwerk insgesamt weitere Verbesserungen der Ausstattung und der Struktur- und Prozessqualität erreicht haben", bewertet Prof. Mutschler das Ergebnis nach über drei Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit. Mit der Übergabe der Urkunden am 15. Dezember 2010 wird das Traumanetzwerk München-Oberbayern Süd offiziell zertifiziert und ist damit das zehnte Traumanetzwerk in der Bundesrepublik und das dritte Traumanetzwerk in Bayern, das dieses Ziel erreicht hat.

Am Netzwerk beteiligte Kliniken: Klinikum der Universität München, Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Murnau, Krankenhaus Agatharied, Kreiskliniken Altötting - Burghausen, RoMed Klinik Bad Aibling, Kreisklinik Bad Reichenhall, Asklepios Stadtklinik Bad Tölz, Klinikum Dachau, Klinikum Dritter Orden, Klinikum Fürstenfeldbruck, Klinikum Garmisch-Partenkirchen, Klinik Immenstadt, Klinikum Kaufbeuren, Klinikum Kempten, Klinikum Landsberg, Klinikum München-Pasing, Klinikum München-Perlach, RoMed Klinik Prien am Chiemsee, RoMed Klinikum Rosenheim, Landeskrankenhaus Salzburg, Krankenhaus Schongau, Klinikum Starnberg, Klinikum Traunstein, RoMed Klinik Wasserburg am Inn, Kreisklinik Wolfratshausen.

Das Klinikum der Universität München ist - neben der Unfallklinik Murnau und dem Landeskrankenhaus Salzburg - eines der drei überregionalen, zertifizierten Traumazentren im Traumanetzwerk München-Oberbayern Süd. Die interdisziplinären Notaufnahmen am Campus Innenstadt und am Campus Großhadern sind Anlaufstellen für die Akutversorgung von Schwerst- und Schwerverletzten. In den Schockräumen an beiden Standorten des Klinikums der Universität München wurden in 2009 insgesamt 249 Schwerverletzte versorgt.

Terminhinweis: Zertifizierungsfeier am 15.12.2010, 15.00 Uhr-16.30 Uhr, Hörsaal der Chirurgischen Klinik und Poliklinik, Nußbaumstr. 20, 80336 München. Journalisten sind herzlich eingeladen an der Veranstaltung teilzunehmen.

Kontakt

Klinikum der Universität München
Lindwurmstraße 2a
D-80337 München
Philipp Kressirer
Klinikum der Universität München
Leitung Kommunikation und Medien
Prof. Wolf Mutschler
Chirurgische Klinik und Poliklinik, Campus Innenstadt
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