Wenn die Kälte klirrt: Das sollten Sie im Winter für Haus und Garten tun

© fotolia.com/forelle66 (lifePR) (Hamburg, ) Wenn der Frost übers Land zieht, benötigen nicht nur wir selbst ein bisschen Extra-Pflege - auch Haus und Garten leiden unter der Kälte und brauchen Aufmerksamkeit. Hier ein paar nützliche Pflege-Hinweise.

Kommt die Kälte, jagen wir die Heizung hoch - und mit der Heizungswärme zieht auch die trockene Luft in die vier Wände ein. So mancher Bewohner versucht dem entgegenzuwirken, indem er seine Fenster "auf Kipp" stellt. Das bringt zwar etwas Frischluft in die Räume, es geht aber auch viel Energie verloren. Wesentlich effizienter und sparsamer ist die Stoßlüftung: Einfach mehrmals täglich Fenster und Balkontüren für 5 bis maximal 10 Minuten weit öffnen. So findet ein vollständiger Luftaustausch statt - die Wohnung kühlt aber nicht aus.

So bleibt's schön warm

In der dunklen und kalten Jahreszeit fällt das Aufstehen besonders schwer. Da hilft es schon, wenn man mit Hilfe geschlossener Vorhänge oder Fensterläden etwas von der Wärme des Tages in den vier Wänden hält. Heizkörper sollten außerdem nicht durch Möbel zugestellt oder Gardinen verdeckt werden - das raubt Wärme im Raum.

Wenn es zieht, hilft auch die beste Heizung nicht. Deshalb kontrollieren Sie Türen und Fenster, ob nicht kalte Luft durch Ritzen und Risse herein dringt. Schnelle Abhilfe schaffen spezielle Dichtbänder, die im Innenfalz der Rahmen eingeklebt werden und in jedem Baumarkt zu bekommen sind.

Kontrolle ist besser...

Eigentümer sollten außerdem die Außenhülle ihrer Immobilie schon vor der Heizperiode auf Löcher und Putzrisse untersuchen. Denn müssen Reparaturarbeiten ausgeführt werden, sollte das geschehen, bevor die Temperatur unter 5 Grad Celsius fällt. Gelangt nämlich Wasser in der Kälteperiode ins Mauerwerk, dehnt es sich aus und sprengt den Putz ab.

Aus demselben Grund sollte man auch Wasserleitungen, die nach draußen führen, entleeren und den Haupthahn abdrehen. In Garagen, Keller- und Nebenräumen kann man Rohre auch vor Frost schützen, indem man sie mit Lappen oder Zeitungspapier umwickelt.

Nur die Harten ...

... überleben den Winter im Garten - jedenfalls, wenn Sie die zarteren Gewächse sich selbst überlassen. Damit aber auch die im Frühling wieder ihre Pracht zeigen, gilt es vorzusorgen: Exotische Pflanzen wie Oleander oder Olivenbäume vertragen frostige Temperaturen überhaupt nicht, sie überwintern besser im Haus. Andere empfindliche Pflanzen wie Rosen sollten mit Zweigen geschützt werden, noch junge Gewächse deckt man am besten mit Laub oder Stroh ab. Genauso brauchen junge Obstbäume etwas Schutz - mit Pappe oder Sackleinen bewahrt man sie vor Kälterissen.

Auch der Rasen ist in der kalten Jahreszeit besonders empfindlich - am besten man betritt ihn erst gar nicht: Die Halme brechen nämlich bei Druck sofort. Gewässert werden müssen Gewächse auch im Winter, besonders immergrüne Pflanzen. Das tut man jedoch am besten an frostfreien Tagen, sonst schadet dass Nass eher. Haben Sie einen Fischteich im Garten, dann sorgt ein "Eisfreibehälter" dafür, dass der Teich nicht zufriert und Goldfisch & Co. weiterhin genügend Sauerstoff bekommen.

Sind Haus und Garten versorgt, können Sie es sich guten Gewissens im warmen Wohnzimmer gemütlich machen.

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