Baugeld Tipp der Woche: Eigenleistung als Weihnachtsgeschenk

Von Marcus Rex, Gründer und Vorstand der BS Baugeld Spezialisten AG
Marcus Rex, Gründer und Vorstand der BS Baugeld Spezialisten AG (lifePR) (München-Unterföhring, ) Weihnachten naht und das passende Geschenk für den Verwandten ist schwer zu finden. Eine Möglichkeit: ein Arbeitstag auf der Baustelle des neuen Familienhauses. Diese Eigenleistung sollte allerdings gut versichert sein.

Der eigene Hausbau ist eine stressige und teure Angelegenheit. Um die Kosten für die Baufinanzierung zu reduzieren, bringen viele Bauherren ihre eigene Muskelkraft ein. Diese Eigenleistung, umgangssprachlich auch "Muskelhypothek" genannt, reduziert die Gesamtkosten des Baus und macht so den Kreditvertrag kleiner und günstiger.

Eigenleistung: Verwandte einbinden

Die Muskelhypothek heißt nicht nur so, sondern sorgt neben der Ersparnis auch für Muskeln beim Bauherrn. Und nicht jeder Bauherr schätzt hier seine eigenen körperlichen Fähigkeiten richtig ein. "Schon aus diesem Grund akzeptieren die Banken bei handwerklich nicht ausgebildeten Personen nur einen gewissen Anteil der Baufinanzierungssumme als Eigenleistung", skizziert Marcus Rex, Vorstand des Baufinanzierungsvermittlers BS Baugeld Spezialisten AG. Der beträgt in der Regel nicht mehr als 10 bis 15 Prozent. "Vorteil ist, dass die Muskelarbeit wie Eigenkapital gerechnet wird", beschreibt Rex.

Gut geeignet für den Arbeitseinsatz als Weihnachtsgeschenk sind beispielsweise Innenarbeiten, wie Tapezieren, Streichen oder die Hilfe beim Umzug. Wer arbeitet, muss aber auch gut versichert sein: Die Berufsgenossenschaft Bau hilft finanziell, wenn es zu einem Unfall auf dem Bau kommt - auch bei Verwandten. Diese "privaten Bauhelfer" müssen kraft Gesetzes gegen Unfall versichert sein, schreibt die Berufsgenossenschaft Bau. Die Meldung dazu kann einfach online durchgeführt werden. Darüber hinaus sichert eine private Bauhelferunfallversicherung, sofern die Arbeitskraft nicht selbst unfallversichert ist, zusätzlich ab.

Baugeld Spezialisten-Tipp:

"Sich selbst bei der Eigenleistung realistisch einzuschätzen, ist oft das größte Problem", kommentiert Marcus Rex. "Oft übernehmen sich Bauherren und gefährden so den kompletten Ablauf." Denn wenn zum Beispiel die Erdaushubarbeiten doch nicht "mal eben" in zwei Wochen gelingen, weil Bauherr und Helfer sich schon nach zwei Tagen vor lauter Muskelkater nicht mehr bewegen können, dann verzögern sich die nachfolgenden Gewerke erheblich. Im schlimmsten Fall müssen dann doch Profis zugekauft werden und es kommt zu einer teuren Nachfinanzierungsrunde mit der Bank.

Die aktuellen Finanzierungsrahmenbedingungen im Überblick: Die EU-Länder zanken sich auf dem EU-Gipfel über das richtige Rezept im Umgang mit klammen Mitgliedsländern. Der Bund-Future als Referenzgröße für die Entwicklung der Bauzinsen verliert weiterhin an Wert, wodurch die Bauzinsen prognostisch einen leichten Trend nach oben zeigen.

Kurz erklärt: Was ist eigentlich das Eigenkapital?

Geht es um eine Baufinanzierung bei der Bank, dann verlangt sie fast immer einen gewissen Anteil der Finanzierungssumme, den der Bauherr aus eigenen Barmitteln einbringt. Dieser Anteil nennt sich Eigenkapital und er beträgt häufig 20 Prozent. Bei einer Finanzierungssumme von 200.000 Euro muss der Bauherr also 40.000 Euro an eigenen Mitteln aufbringen. Einen Teil dieser Barmittel kann der Bauherr eben durch die eigene Arbeitskraft ersetzen. Übrigens: Je mehr Eigenkapital der Bauherr einbringt, desto günstiger wird auch die Finanzierung. Oder umkehrt: Wer von der Bank einen geringeren Eigenkapitalanteil zugebilligt bekommt, bezahlt dies mit erhöhten Zinsen.

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