Erste TU Biophysikerin promoviert

Dr. Christine Müller an ihrem Arbeitsplatz (lifePR) (Kaiserslautern, ) Dr. rer. nat. Christine Müller, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Grenzflächen, Nanomaterialien und Biophysik (Leitung Prof. Dr. Christiane Ziegler) im Fachbereich Physik der TU Kaiserslautern, promovierte im November 2010 als erste von der TU ausgebildete Biophysikerin. Zum Wintersemester 2002/2003 startete der Fachbereich Physik mit dem neuen Studiengang Diplom-Biophysik. Christine Müller war vom ersten Tag an dabei, hielt dann im Sommer 2007 das erste Biophysik-Diplom in Händen und entschied sich für eine Promotion in der AG Ziegler.

In einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierten Kooperationsprojekt mit der Klinik für Zahnerhaltung, Parodontologie und Präventive Zahnheilkunde (Leitung Prof. Dr. Hannig) in Homburg/Saar beschäftigte sich Müller mit der Frage wie Proteinfilme, im Dentalbereich Pellikel genannt, auf dentalen Oberflächen entstehen. Zu diesem Zweck hat sie verschiedene Oberflächenanalysemethoden wie zum Beispiel die Rasterkraftmikroskopie und die Dynamische Kontaktwinkelanalyse eingesetzt. Experimente zum Verständnis der Proteinfilmentstehung sind besonders im Hinblick auf die Entstehung von Plaque und Karies von großer Bedeutung da die Proteine die Grundlage zur Bakterienanlagerung und damit zur Ausbildung der Zahnerkrankungen darstellen. Aber auch in anderen Bereichen wie der Implantologie spielen solche Zusammenhänge eine fundamentale Rolle.

Ihre Ergebnisse konnte Christine Müller schon auf vielen internationalen und nationalen Fachtagungen vorstellen sowie in renommierten Zeitschriften veröffentlichen. Sie wird der TU Kaiserslautern weiter treu bleiben und hier dieses interessante Forschungsgebiet weiter ausbauen.

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