Familienunternehmen brauchen neue Finanzierungswege

Die Zeit der dominierenden Hausbanken in der Finanzierung von Familienunternehmen neigt sich dem Ende zu und Rankers Finanzstrategien zeigt ungenutzte Möglichkeiten auf (Artikelserie Unternehmer Office - Teil 3)
(lifePR) (Flörsheim, ) Familienunternehmer stehen vor der Aufgabe, die Finanzierung ihrer Firma neu auszurichten, aber kaum einer weiß genau wie. Traditionell hängt sie sehr eng an der Kreditvergabe der Banken und ist stark vom Hausbankprinzip geprägt. Allerdings ist es für mittelständische Unternehmen derzeit kaum möglich, ausreichende oder bezahlbare Kredite zu bekommen. Unternehmer sind gezwungen, nach Alternativen zu suchen und müssen zukünftig ein gutes Mischungsverhältnis zwischen Eigenkapital, Mischformen und Fremdkapital finden.

„Kreditklemme ist nicht nur ein Modewort der Politiker, sondern blanke Realität“, weiß Georg Rankers, Geschäftsführer von Rankers Finanzstrategien. „Wir beraten und unterstützen Familienunternehmen in Finanzierungsangelegenheiten und können aus eigener Erfahrung von zähen und schwierigen Kreditverhandlungen berichten.“ Der deutsche Mittelstand dürfte 2011 ebenso wie 2010 mit knausernden Banken bei der Kreditvergabe zu tun haben. Hatte schon Basel II zu einer restriktiveren Kreditvergabe geführt, wird dieser Trend durch die Einführung der Basel-III-Regelungen noch an Fahrt gewinnen - die Finanzierungsprobleme des Mittelstandes werden sich weiter verschärfen.

Georg Rankers sieht in der Finanz- und Wirtschaftskrise nur den Katalysator, der den Wandel der Unternehmensfinanzierung beschleunigt. Das größte Problem ist, dass Familienunternehmern viele Finanzierungswege nicht bekannt sind. Gegen andere bestehen althergebrachte Abneigungen, aber wer sie nicht nutzt, verzichtet auf gute Möglichkeiten, strategisch besser dazustehen.

Speziell auf Seiten der Fremdkapitalgeber gibt es etliche Wege, die Familienunternehmen - unabhängig von ihrer Größe - gehen können, um ihre Finanzstruktur zu verbessern. Die Politik hat beispielsweise in letzter Zeit zahlreiche Förderprogramme aufgestockt, nachgebessert oder verbilligt. Vielfach kennen weder Banken noch Familienunternehmer diese Fördermöglichkeiten. Gerade den kleineren Unternehmen, die nicht an den Kapitalmarkt gehen können, bieten sich hier noch viele ungenutzte Möglichkeiten.
Unabhängig von den Förderbanken bieten Private Equity-Investoren, mittelständische Beteiligungsgesellschaften, Kooperationen mit Familien-Investoren oder diverse Mezzanine-Finanzierungen (d. h. Mischformen zwischen Eigen- und Fremdkapital) Familienunternehmen neue Finanzierungsmöglichkeiten abseits des klassischen Fremdkapitals. Allerdings denken viele Unternehmer, dass sich diese speziellen Kapitalmaßnahmen nicht für das eigene Unternehmen eignen.

„Das ist aber nur teilweise richtig und hat zur Folge, dass viele Möglichkeiten weder im Vorfeld ernsthaft geprüft, geschweige denn genutzt werden“, bedauert Georg Rankers. Außerdem würden alle Finanzierungswege einen speziellen Umgang mit den Banken und anderen Kapitalgebern erfordern, und das erforderliche Wissen über die Entscheidungsfindung bei den Kapitalgebern fehlte vielen Familienunternehmern. Das wiederum hätte zur Folge, dass sie nicht optimal vorbereitet sind und so auch nicht das finanzielle Maximum für ihr Unternehmen herausholen können.

Der wirtschaftliche Aufschwung ist 2010 wieder in Fahrt gekommen. Für mittelständische Unternehmen, die die sich bietenden Chancen nutzen wollen, ist es unumgänglich, ihre Unternehmensfinanzierung strategisch neu auszurichten. Der Trend für den zukünftigen Finanzierungs-Mix geht dabei weg vom Hausbankprinzip.

Ausblick
In Teil 4 der Artikelserie geht es um das Thema Eigenkapital – der Schlüssel zum Erfolg von Familienunternehmen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.rankers-cie.de

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