Roadtrip, Teil 2: Freezers treten in Mannheim an - Zittern um King

(lifePR) (Hamburg, ) Nach einer morgendlichen Übungseinheit in der Arena Nürnberger Versicherung machten sich die Hamburg Freezers am Donnerstagmittag auf nach Mannheim. Dort wartet auf das Team von Trainer Benoit Laporte mit dem Spiel gegen die Adler (Freiag, 19.30 Uhr, SAP Arena) die nächste Begegnung binnen 48 Stunden und der zweite Teil des fünftägigen Roadtrips.

"Wir haben gegen Nürnberg gut gespielt und waren das bessere Team", blickte Trainer Laporte, dessen Team in den letzten fünf Auswärtspartien zehn von 15 möglichen Punkten holte, zurück. "Leider haben wir es verpasst, die guten Chancen und vor allem die Überzahlsituationen zu nutzen. Meine Mannschaft versteht aber mehr und mehr, was ich von ihr verlange. Deswegen gehen wir auch sehr zuversichtlich in die Partie gegen die Adler."

Die Mannheimer kassierten am Mittwoch eine 0:2-Niederlage vor heimischem Publikum und sind insgesamt seit fünf Spielen sieglos. Dadurch rutschte das Team von Trainer Harold Kreis in der Tabelle bis auf Rang acht ab und steht mit 46 Punkten acht Zähler vor den Hamburg Freezers. Topscorer des schwächsten Angriffes der Liga ist Verteidiger Mario Scalzo (10 Tore/12 Vorlagen/22 Punkte) vor Scott King (5/13/18) sowie Craig MacDonald (2/16/18). Zwar schießen die Adler wenig Tore, kassierten mit 87 ligaweit bislang aber die drittwenigsten. Großen Anteil daran hat Torhüter Fred Brathwaite, der mit einer Fanquote von 91.9 % sowie einem Gegentorschnitt von 2.54 zu den stärksten Goalies der DEL zählt.

Bemerkenswert sind auch die Special Teams: Sowohl in Unter- als auch Überzahl stellt Mannheim die drittbeste Formation der Liga. Personell können die Adler nicht aus dem Vollen schöpfen (Papineau sowie Pollock verletzt), gaben dafür am Donnerstag aber noch eine echte Verstärkung bekannt: Steven Reinprecht (713 NHL-Spiele) wechselt von den Florida Panthers in die DEL, wird allerdings gegen Hamburg noch nicht zum Einsatz kommen. Die Freezers wiederum werden in Mannheim auf den genesenen Garrett Festerling (Grippe) zurückgreifen können. Ob Jason King spielen kann, entscheidet der Nachwuchs: Am Donnerstag reiste der Stürmer zurück nach Hamburg, da seine Frau Jennifer stündlich ihr zweites Kind erwartet. Sollte die Geburt reibungslos von Statten gehen, reist King seiner Mannschaft am Freitag hinterher.

"Die Familie geht in so einem Fall natürlich vor", so Trainer Benoit Laporte. "Da ist es keine Frage, ob Jason zurück zu seiner Frau darf oder nicht. Aber natürlich hoffen wir alle, dass sich der Kleine beeilt. Jason ist im Moment gut drauf und ein wichtiger Spieler für uns!"

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