DGB schlägt Einführung einer Bürgerversicherung vor - Abschaffung der privaten Krankenversicherung im Gespräch

(lifePR) (Leipzig, ) Die Reform-Kommission „Für ein solidarisches Gesundheitssystem der Zukunft“ des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), die kürzlich ihren Abschlussbericht vorgelegt hat, spricht sich für die Einführung einer sogenannten Bürgerversicherung aus. Im Rahmen einer solchen Umgestaltung könnte der Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung um bis zu 2,5 Prozent sinken. Das Finanzportal geld.de berichtet über die Vorteile einer Bürgerversicherung und die Konsequenzen für private Versicherungen.

Ziel der DGB-Vorschläge wäre unter anderem die Einbeziehung von Beamten und Selbstständigen in die gesetzlichen Krankenkassen. Außerdem sollen Besserverdiener nach diesem Konzept in Zukunft stärker belastet werden, als es derzeit der Fall ist. Langfristig würde dies bedeuten, dass die private Krankenversicherung (http://www.geld.de/...) zu einem Auslaufmodell wird und schrittweise abgeschafft werden soll. So plädiert der DGB etwa für eine deutliche Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze von derzeit 3.750 Euro auf 5.500 Euro. Darüber hinaus soll oberhalb dieser Grenze nach den Vorschlägen der Kommission ein Solidarbeitrag erhoben werden.

Der erste Schritt zur Realisierung dieses Vorhabens bestünde darin, die privaten Krankenversicherungen in den Finanzausgleich der gesetzlichen Krankenkassen mit einzubeziehen. Auf lange Sicht müssten dann alle Neugeborenen und Berufseinsteiger ausschließlich bei gesetzlichen Krankenkassen versichert werden. Außerdem sollte Privatversicherten im Zuge der Umstrukturierung die Möglichkeit eingeräumt werden, zu einer gesetzlichen Krankenversicherung zu wechseln.

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Lisa Neumann
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