DAX-Prognose 2011 - Never fight the Fed

Allzeithoch könnte 2011 erreicht werden
(lifePR) (Flörsheim, ) Alle großen Banken haben mittlerweile ihre DAX-Prognosen für das Jahr 2011 vorgelegt. Der Konsens liegt im Bereich zwischen 7.300 - 7.800 Punkten. „Das dürfte somit der Bereich sein in dem der DAX auf keinen Fall landet“, meint Georg Rankers vom Family Office Rankers Finanzstrategien. „2010 haben gerade einmal drei Institute den DAX-Stand richtig vorhergesagt.“

Rankers Finanzstrategien favorisieren den Bereich oberhalb von 7.800 Punkten beziehungsweise unterhalb von 7.300 Punkten. „Wobei wir das positive Szenario für das Wahrscheinlichste halten“, erläutert Georg Rankers. “ Sogar das bisherige Hoch bei 8.151,57 Punkten könnte bei einem positiven Verlauf erreicht werden.“

2011 ist nach dem US-Präsidentschaftszyklus, dieser Zyklus beschreibt die vier Jahre vom Wahljahr bis zur nächsten Wahl 2012, ein Vorwahljahr. Vorwahljahre gehören historisch gesehen zu den besten Börsenjahren, da Politiker in der Regel unliebsame Reformen in den ersten beiden Jahren ihrer Amtsperiode durchführen. Im Vorwahljahr sowie im Wahljahr ist überwiegend mit stimulierenden Maßnahmen zu rechnen. Investoren lieben diese Zeit der Sicherheit und des Stillstands. „Der durchschnittliche Anstieg von etwa 12 Prozent in diesen Jahren unterstützt unsere Prognose“, unterstreicht Georg Rankers.

Die Wirtschaftsinstitute rechnen im Konsens mit einem Wachstum von 2,0 Prozent und die volkswirtschaftlichen Abteilungen der Bankinstitute mit 2,27 Prozent. Ein Wachstum von über 2,27 Prozent hält Rankers Finanzstrategien für wahrscheinlich. Dafür sprechen mehrere Gründe:

1. Die Notenbanken, allen voran die Fed, halten an ihrer Strategie des Gelddruckens fest.
Möglicherweise werden die Aufkaufprogramme von Staatsanleihen weiter ausgedehnt.

2. Die Geldschwemme erzeugt Investitionsdruck und ist ein massiver Treiber für die
Weltkonjunktur.

3. Die Schwellenländer haben die Weltwirtschaft auf den Wachstumspfad zurückgeführt.
Dieser Trend hält auch 2011 an.

4. Das Ifo-Institut stellte im Juli 2010 erstmals eine Rückkehr in den „Boom-Modus“ fest.
Die vergangene Boomphase von 2006 dauerte zwei Jahre. Da gibt es noch
ausreichend Spielraum nach oben.

2011 bringt alle Vorraussetzungen mit ein gutes Börsenjahr zu werden. Dabei dürfen die Risiken keinesfalls ausgeblendet werden, die in diesem Jahr auch wieder von der EURO-Schuldenkrise ausgehen werden. Portugal gilt als nächster Kandidat für den Schutzschirm. Sollte auch noch Italien oder Spanien hinzukommen, könnte es im Jahresverlauf durch aus turbulent an den Kapitalmärkten werden. Auch die Entwicklung Chinas, als wichtiger Motor der Weltwirtschaft, kann nicht zuverlässig eingeschätzt werden. „Die Chancen sind für 2011 aber deutlich höher als die Risiken“, meinen die Experten von Rankers Finanzstrategien.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.rankers-cie.de

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