Die wichtigsten Kriterien für den Stromanbieter-Wechsel

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Oft bieten Ökostromanbieter eine günstigere Alternative zum lokalen Grundversorger.  Bild: naturwatt.de / immowelt.de (lifePR) (Nürnberg, ) Zu Beginn des neuen Jahres haben viele Stromanbieter ihre Preise erhöht. Ein Anbieterwechsel kann da sinnvoll sein. Immowelt.de erläutert, worauf beim Wechsel geachtet werden sollte.

Zum Jahreswechsel haben viele Stromanbieter ihre Tarife erhöht. Preise vergleichen und Anbieter wechseln? Das tun nur wenige, obwohl sich häufig Geld sparen ließe. Viele scheuen den Aufwand und bleiben dem gewohnten Anbieter treu. Dabei ist der Wechsel denkbar einfach, weiß das Immobilienportal immowelt.de.

Wichtige Zahlen für den Tarifvergleich

Zunächst muss mit Hilfe der letzten Jahresabrechnung der Stromverbrauch des Haushaltes herausgefunden werden. Relevant für den Tarifvergleich sind die verbrauchten Kilowattstunden und der monatliche Grundpreis, nicht der Rechnungsbetrag. Jetzt noch die Anzahl der Kilowattstunden und die Postleitzahl in die Suchmaske eines unabhängigen Verbraucherportals eingeben und schon erhält der Stromkunde eine Liste mit den günstigsten Anbietern. Optional können auch ausschließlich Ökostrom-Tarife ermittelt werden, so das Immobilienportal immowelt.de. Die Portale listen neben den Preisen pro Kilowattstunde weitere Tarifkonditionen wie Vertragslaufzeiten, Preisgarantien oder Rabatte, aber auch potentielle Kautionen oder Vorauskasse.

Vorsicht vor langen Laufzeiten und Strompaketen

Vor dem Vertragsabschluss sollte man nicht nur den Preis pro Kilowattstunde berücksichtigen, sondern auch den monatlichen Grundpreis und die Vertragslaufzeit einbeziehen. Verbraucherschützer raten davon ab, Verträge mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr abzuschließen, danach sollte der Vertrag monatlich kündbar sein. Der Abschluss von sogenannten Strompaketen lohnt sich nur für Verbraucher mit sehr stabilem Verbrauch. Diese Pakete beinhalten eine feste Menge Strom pro Jahr, weiß das Immobilienportal immowelt.de. Verbraucht man weniger, verfällt der Rest, verbraucht man mehr, muss meist teuer nachgezahlt werden. Vorsicht geboten ist bei Tarifen mit Vorauskasse, da das Geld bei einer Insolvenz des Anbieters verloren wäre. Der Verbraucher steht dann übrigens nicht ohne Strom da, sondern wird vom lokalen Grundversorger beliefert.

Genau hinschauen sollten Verbraucher bei Tarifen mit einmaligen Bonuszahlungen, rät immowelt.de. Diese Zahlungen werden in der Regel zu Beginn des Vertrages gutgeschrieben und reduzieren so den Jahresstrompreis. Verbraucher sollten nachrechnen, ob der entsprechende Tarif auch ohne Einmalzahlungen des Anbieters attraktiv ist. Wer lieber auf Ökostrom setzt muss übrigens nicht zwangsläufig tiefer in die Tasche greifen. Etliche Ökostromtarife schneiden im Vergleich mit konventionellem Strom sogar günstiger ab.

Papierkram übernimmt der neue Stromversorger

Ist die Entscheidung für einen Anbieter gefallen, bleibt nicht mehr viel zu tun. Meist besteht die Möglichkeit, den Vertrag wahlweise gleich online abzuschließen oder sich die Unterlagen erst einmal per Post ins Haus kommen zu lassen. Papierkram wie die Kündigung beim alten Anbieter übernimmt der neue Versorger, wobei die Kündigungsfrist beim bisherigen Anbieter natürlich eingehalten werden muss.

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