Internetspenden - was ist zu beachten?

(lifePR) (Düsseldorf, ) Ein Jahr nach dem verheerenden Erdbeben auf Haiti haben zahlreiche Hilfsorganisationen abermals zu Spenden für den langfristigen Wiederaufbau aufgerufen. Der Karibikstaat hat ein Jahr des Schreckens hinter sich: Erst das verheerende Erdbeben, dann der Hurrikan "Tomas" und Ende Oktober der Ausbruch der Cholera. Spendenaufrufe landen nun oft nicht nur im Briefkasten oder sind im Fernsehen zu sehen - auch im Internet sind sie zu finden und oft kann man dort auch direkt per Mausklick seine Spende abgeben. ARAG Experten sagen, was bei dieser moderne Alternative zur Spendenbüchse oder zum Überweisungsformular zu beachten ist.

Vorsicht vor Phishing

Bevor man im Internet spendet, sollte überprüft werden, dass die Zahlungsmöglichkeiten sicher sind. Insbesondere ist darauf zu achten, dass vertrauliche Daten immer verschlüsselt übermittelt werden. Vorsicht ist vor Phishing-Fallen geboten. Bei Phishing handelt es sich um Betrugsversuche, um an persönliche Daten und Passwörter für Online-Banking oder Kreditkarteninformationen zu gelangen. Internetbesucher werden z. B. per E-Mail aufgefordert, auf Webseiten, die von der Aufmachung unter Umständen einer bekannten und vertrauenswürdigen Spendenorganisation gleichen, ihre Daten preiszugeben.

Auf Spendensiegel achten

Zum anderen sollte man sich auch über die Seriosität des Anbieters informieren. So ist die Anerkennung der Spendenorganisation als gemeinnützig erforderlich. Seriöse Organisationen stellen aussagekräftiges Material über sich und ihre Tätigkeit zur Verfügung. Zudem sollte man sich in den Geschäfts-/Jahresberichten der Organisationen über die Verwendung der Spenden informieren bzw. nachfragen, ob man. über durchgeführte und anstehende Projekte regelmäßig informiert wird. Ein weiteres Vertrauenskriterium ist das Spendensiegel, das seitens des Deutschen Zentralinstitutes für soziale Fragen (DZI) derzeit 271 Organisationen (Stand: Dez. 2010) zuerkannt ist.

Bedacht und ohne Druck spenden!

Wer nur über eine ausgewählte Anzahl von Organisationen spendet, behält einen besseren Überblick und beugt der Gefahr vor, künftig mit Werbepost und weiteren Spendenaufrufen überschüttet zu werden. Beim Abschluss einer Fördermitgliedschaft ist zu bedenken, dass bei einer solchen eine Verpflichtung zu einem monatlichen Beitrag für längere Zeit besteht. Auch wenn die Bilder in Nachrichtensendungen eindringlich sind, sollte man sich durch die zum Teil sehr emotional gestalteten Aufrufe nicht unter Druck setzen lassen.

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