Schwedens kulinarische Vielfalt auf der Grünen Woche

(lifePR) (Hamburg, ) Kulinarische Erlebnisse sind für viele Menschen ein wesentlicher Faktor für einen gelungenen Urlaub. Wie viele dieser teils ungewöhnlichen Gaumenfreuden auf den Schweden-Urlauber warten, davon können sich die Besucher der „Grünen Woche“ in Berlin vom 21. bis 30. Januar 2011 am Schweden-Stand (Halle 8.2, Stand 122) überzeugen.

Überraschend anders – so könnte man das kulinarische Angebot des Reiselands Schweden bezeichnen. Denn in den vergangenen 15 Jahren hat Schweden in Bezug auf traditionsreiche Esskultur eine enorme Entwicklung an den Tag gelegt. Vor allem durch die Kombination von qualitativ hochwertigen, einheimischen Rohwaren und internationalen, exotischen Geschmacksnuancen haben sich zahlreiche schwedische Köche selbst international einen Namen gemacht. Viele namhafte Restaurants und Wirtshäuser sind mittlerweile unter dem Dach von kulinarischen Projekten regional organisiert, was nicht zuletzt Touristen die Orientierung bei der Suche nach guter Gastronomie erleichtert. Darüber hinaus sind zunehmend lokale Rohwarenproduzenten mit ökologisch nachhaltigen und kreativen Produkten auf dem Weg „back to the roots“ und weg von der auf reinen Profit angelegten Massenproduktion. Einige Beispiele hierfür können sich die Besucher des Schweden-Stands während der Grünen Woche in Berlin auf der Zunge zergehen lassen und natürlich auch als Mitbringsel erwerben. Daneben werden Köche aus unterschiedlichen Regionen Schwedens kulinarische Beispiele der neuen schwedischen Küche darbieten. Messebesucher werden die Möglichkeit haben, unterschiedlich zusammengestellte Kostproben aus den Regionen für 2 Euro zu erwerben – angefangen bei Räucherlachs, Truthahnfleisch und Käse über die Spezialität Kalvdans bis hin zu Elchfleisch oder –wurst und Nesselsuppe. Neben VisitSweden werden am Schweden-Stand in Berlin insgesamt vier schwedische Regionen persönlich vertreten sein:

Westschweden

Westschweden ist eine überaus vielfältige Region, denn sie umfasst die Provinzen Västergötland, Bohuslän und Dalsland ebenso wie Schwedens zweitgrößte Stadt Göteborg. Und das bedeutet ein erstklassiges Kulturangebot gepaart mit überwältigender, ursprünglicher Natur. Im Landesinneren der Region gibt es zahlreiche Schlösser und Herrenhöfe zu entdecken und auch der Göta Kanal ist eine Entdeckungsreise wert. Wer sich auf die Spuren von Carl von Linné begeben möchte, hat dazu in vielen Parks und Gartenanlagen mit ihrer einzigartigen Flora die Gelegenheit. Urtümliche Wildnis mit dichten Wäldern, offenen Flächen und zahlreichen Seen gibt es im Norden der Region. Hier bieten die beeindruckende Natur und ihre Stille beste Voraussetzungen für Aktivitäten wie Paddeltouren mit dem Kanu oder dem Kajak, Biber-Safaris, Reiten oder einen Ausflug mit der Draisine. Darüber hinaus verfügt die westschwedische Küste über tausende kleine Inseln, die so genannten Schären, und lädt zum Segeln, Baden, Tauchen, Angeln, Paddeln und Schalentier-Safaris ein. Entlang des Wassers liegen viele pittoreske Fischerdörfer mit Restaurants, die ihre Rohwaren direkt aus dem Meer vor ihrer Tür beziehen. Dazu zählt beispielsweise das am Schweden-Stand vertretende Restaurant Villa Sjötorp, in dem so weit wie möglich ausschließlich lokal produzierte Rohwaren verwendet werden. Es ist in verschiedenen Restaurantguides gelistet und hat sich im Projekt „Västsvensk Mersmak“ qualifiziert. Bei diesem Projekt handelt es sich um eine qualitativ hochwertige Zusammenarbeit zwischen derzeit 25 Restaurants, zahlreichen Rohwarenproduzenten und dem Westschwedischen Tourismusverband, um sowohl Touristen als auch den Bewohnern der Region abwechslungsreiche kulinarische Erlebnisse zu bieten und die regionale Küche weiter zu veredeln. Von der Qualität einiger Produzenten können sich die Messebesucher auch am Schweden-Stand überzeugen. Vertreten sind das Familienunternehmen Adelsåsens kalkongård, welches eine Truthahnzucht betreibt, die Meiereivereinigung Gäsene Mejeri, die sich mittlerweile auf die Käseherstellung per Hand spezialisiert hat, der ökologische Landwirtschaftsbetrieb Mällby Lantgård, der Eier, Spargel und Gemüse produziert sowie seine eigene Hofbäckerei betreibt, das Unternehmen Smartwell of Sweden, welches eine eigene Sanddornproduktion betreibt und eigene Produkte unter der Marke Nordic Crown vertreibt, die Brauerei Qvänum Mat & Malt, die unterschiedliche Biersorten produziert und einen eigenen Pub betreibt, der Saftproduzent Ren, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Saft so rein wie irgend möglich zu produzieren und der Tangbrotspezialist Tångbrödsspecialisten Grebbestad Bageri, der sowohl Tangknäckebrot als auch Tang-Baguette anbietet. Ebenfalls vertreten sind das Unternehmen Kullings Kalvdans, welches die traditionelle schwedische Spezialität Kalvdans herstellt – eine Art gebackener Rohmilchpfannkuchen -, und der Veranstalter Everts Sjöbod, der Aktivitäten wie Hummersafaris, Austernverkostungen, Krebs- und Makrelenangeln, Bootstouren und verschiedene andere Aktivitäten in Bohuslän durchführt.

Öland

Die Insel Öland, die mittels einer der längsten Brücken Europas bei Kalmar mit dem Festland verbunden ist, bietet vor allem mit dem Weltkultur- und Naturerbe „Kulturlandschaft südliches Öland“ einzigartige Naturerlebnisse. Viele Urlauber kommen im Sommer aber auch einfach nur nach Öland, um zu baden und die Sonne zu genießen, denn die Insel weist statistisch die meisten Sonnenstunden in Schweden auf. Da ist es nicht verwunderlich, dass auch die Königliche Familie in ihrem Sommerschloss Solliden auf Öland viele Sommertage verbringt. So wird auch alljährlich am 14. Juli in Borgholm der Victoria-Tag veranstaltet, um den Geburtstag der schwedischen Kronprinzessin zu feiern. Zudem hat Borgholm mit seiner historischen Schlossruine auch an allen anderen Tagen eine besondere Atmosphäre zu bieten. Hinzu kommen auf Öland unter anderem 400 Windmühlen, 34 Kirchen, 16 vorgeschichtliche Befestigungsanlagen, 34 verschiedene Orchideenarten, Schwedens höchster Leuchtturm und Skandinaviens größte Mühle. Ein besonderes Ereignis ist auf der Insel das seit mehr als zehn Jahren während des Altweibersommers alljährlich stattfindende Erntefest, bei dem die Besucher im Zeichen der Langsamkeit flanieren und Kunst, Kultur und kulinarische Leckerbissen genießen können. Einen kleinen Vorgeschmack auf öländische Spezialitäten bietet am Schweden-Stand in Berlin beispielsweise das Unternehmen Svenska Bönchips AB, welches einzigartige Chips aus lokal angebauten braunen Bohnen herstellt – ein kreatives Zufallsprodukt, das bei dem missglückten Versuch entstanden ist, Falafel aus braunen Bohnen herzustellen. Traditionsreiche Bäckerkunst präsentieren Gunilla und Joakim Yngdén mit ihrem eigenen Knäckebrot in unterschiedlichen Variationen – perfekt passend zu den verschiedenen Ziegenkäsesorten der Hofmeierei Hagelstads gårdsmejeri, welche auch auf Öland besucht werden kann. Zum Nachtisch bieten sich dann die handgemachten Schokoladenpralinen des Unternehmens ÖlandsChoklad an, die erst seit Juli 2010 hergestellt werden und schon im Dezember 2010 auf der abschließenden Party des prestigevollen Nobel-Festes serviert wurden.

Jämtland Härjedalen

Jämtland Härjedalen ist mit seiner sauberen und wilden Natur Schwedens führende Region für ganzjährige Freizeit- und Outdoor-Aktivitäten. Im Westen dominieren die Berge das Erscheinungsbild, während in anderen Teilen der Region Wälder, Flüsse und Seen prägend sind. Für Aktive locken unzählige Aktivitäten wie Kanufahren, Wandern und Radfahren (auch Downhill) im Sommer oder Skilaufen (Alpin und Langlauf), Hundeschlittentouren und Motorschlittensafaris im Winter. Jedes Jahr finden auch internationale Wettbewerbe in Åre und Östersund statt (Alpin-Ski und Biathlon). Seit Juli 2010 sind die Stadt Östersund und die Region Jämtland Mitglied des UNESCO-Netzwerks Creative Cities Network im Bereich der Gastronomie - eine Bestätigung des hohen kulinarischen Niveaus. Um dies zu unterstreichen bietet beispielsweise der Reiseveranstalter Go Slow Travel gemeinsam mit der Tourismusorganisation Jämtland Härjedalen Turism und der Organisation SMAK (The taste of Jämtland) kulinarische Reisen in der Region an, bei denen die Urlauber mit Hilfe eines speziell „gefütterten“ GPS-Geräts die besten kulinarischen Perlen Jämtlands individuell mit dem eigenen Pkw ansteuern. Im Reisepaket enthalten sind beispielsweise Unterkunft, GPS-Gerät, Willkommensdinner mit Weinpaket und Kochkurs, eine Reisebroschüre sowie kleine Geschmacksproben von lokalen Produzenten.

Bergslagen

Als Bergslagen wird das mittelschwedische Bergbaugebiet bezeichnet, das schon im Mittelalter von großer wirtschaftlicher Bedeutung war. Es umfasst den nördlichen und westlichen Teil der Provinz Västmanland, das südliche Dalarna und das südöstliche Värmland. Hier gibt es zahlreiche stillgelegte Gruben und Eisen- bzw. Kupferhütten, die heute als Museen dienen, beispielsweise in den Gemeinden Norberg, Skinnskatteberg und Riddarhyttan sowie die Weltkulturerbestätten bei Falun und Ängelsberg. Im Jahr 1990 wurde das Ekomuseum Bergslagen als ein Netzwerk gegründet, das 40 historische Stätten vom Schloss in Strömsholm und dem See Mälaren im Süden sowie die Weltkulturerbestätten betreut. Auf diese Weise vereint Bergslagen heute spannende Kulturgeschichte mit unberührter Natur und unverfälschten Rohwaren. Zahlreiche Herrenhäuser zeugen in der Region noch heute von dem Reichtum und der wirtschaftlichen Bedeutung des Bergbaus in früheren Zeiten. Heute beherbergen einige dieser Herrenhäuser erstklassige Restaurants und Hotels – schließlich lässt es sich in historischem Ambiente besonders gut Speisen. Beispiele hierfür sind unter anderem Grythyttans Gästgivaregård sowie Hennickehammars Herrgård, in dem der Sternekoch Björn Stålberg den Kochlöffel schwingt. Mit seinem Können und seiner Kreativität können die Messebesucher am Schweden-Stand ihren Gaumen auch direkt verwöhnen.

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