Jahresrückblick 2010 der Agentur für Arbeit Offenburg

(lifePR) (Nürnberg, ) "2010 war ein schwieriges - aber erfolgreiches Jahr. Niemand hätte vorhergesagt, dass sich die Wirtschaft so schnell erholen wird und wir noch im gleichen Jahre Werte wie vor der Wirtschaftskrise erreichen werden. Dieser Durchstart wurde auch möglich, weil die "Brücke" Kurzarbeit und Qualifikation genutzt wurde.

Für das Jahr 2011 hoffen wir, dass sich die gute Entwicklung am Arbeitsmarkt weiter fortsetzt. Unser Thema wird, wie bereits vor der Krise, der Fachkräftebedarf sein. Insbesonders für Ältere, Frauen, Jugendliche und Menschen, die bei schlechterer Konjunktur Schwierigkeiten haben, in Arbeit zu kommen, werden wir noch aktiver. Das bedeutet: Ausbildung, Weiterbildung und Qualifizierung, um die Fachkräftelücke zu verkleinern." sagt Bärbel Höltzen-Schoh, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agenturen für Arbeit Offenburg und Freiburg.

Entwicklung am Arbeitsmarkt (SGB III)

4.713 Männer und Frauen waren im Jahresdurchschnitt 2010 bei der Agentur für Arbeit Offenburg arbeitslos gemeldet (Vorjahr 5.714). Der Rückgang der Arbeitslosigkeit spiegelt sich auch in den Zahlen der einzelnen Personenkreise.

Im Jahr 2010 waren durchschnittlich 2.587 Männer arbeitslos, 21,5 Prozent weniger als vor einem Jahr. Bei den arbeitslosen Frauen ging der Jahresdurchschnitt 2009 von 2.417 auf 2.126 (minus 12 Prozent) im Jahr 2010 zurück, bei den unter 25-jährigen von 934 (minus 25,9 Prozent) auf 692. Die einzige Personengruppe, die von der allgemeinen Entwicklung nicht profitieren konnte, waren die älteren Arbeitslosen. Der durchschnittliche Arbeitslosenbestand der über 50-Jährigen stieg innerhalb des Jahres um 1 Prozent auf 1.679 Arbeitslose.

Stellensituation

Die Nachfrage war im Vergleich zu 2009 deutlich höher. 9.907 Stellenangebote konnten durch den Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Offenburg im Jahr 2010 akquiriert werden, 7.452 waren es im Vorjahr.

Mit dem Einsatz von arbeitsmarktpolitischen Instrumenten unterstützt die Agentur für Arbeit Offenburg Menschen, die arbeitslos geworden sind, bei der Suche nach einem Arbeitsplatz. Zum Beispiel konnte in 531 Fällen die Aufnahme einer neuen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung durch einen Eingliederungszuschuss unterstützt werden. 946 Personen begannen mit beruflicher Weiterbildung einschließlich längerfristiger Umschulungen. Hinzu kamen 679 Arbeitslose, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagten und von der Arbeitsagentur einen Gründungszuschuss erhielten.

Kurzarbeit

Im zweiten Quartal 2010 arbeiteten 3.824 Beschäftigte in 234 Betrieben im Ortenaukreis kurz. Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum 2009 waren es 12.996 Kurzarbeiter in 440 Betrieben.

Die Agentur für Arbeit Offenburg hat 2010 cirka 14 Millionen Euro Kurzarbeitergeld für die Arbeitnehmer und 11,5 Millionen Euro zur Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge während der Kurzarbeit an deren Arbeitgeber ausbezahlt.

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Roswitha Huber
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