Klarer Wettbewerbsvorteil für Familienunternehmen durch Private-Equity

Kapitalgeber investieren Geld, Wissen und Kontakte (Artikelserie Unternehmer Office - Teil 5)
(lifePR) (Flörsheim, ) Noch nutzt der deutsche Mittelstand klassisches Private Equity wenig und wahrscheinlich wird es aber noch einige Jahre dauern, bis er seine Scheu gegenüber dieser Finanzierungsform verloren hat - aber die Akzeptanz wird mit jeder erfolgreichen Private-Equity-Transaktion größer, denn die Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz sind immens.

Was ist Private Equity?

Private-Equity ist Beteiligungskapital, bei dem keine öffentliche Emission am Kapitalmarkt wie bei einer Anleihe oder einem Börsengang erfolgt. Ein Kapitalgeber zahlt direkt in ein Unternehmen ein und erhält dafür Anteile an der Firma. Eine Sonderform von Private-Equity ist Venture Capital, das von Existenzgründern und jungen, innovativen Unternehmen aus Hightech oder Biotech genutzt wird.

Bittere Pille für viele Unternehmer: Sie müssen dem Kapitalgeber Mitspracherechte bei der Unternehmensführung einräumen, der damit seine Investition absichern möchte. Der Kapitalgeber trägt ein hohes Ausfallrisiko, denn das Beteiligungskapital ist nur nachrangig gesichert und die Rendite unsicher, da sie direkt am Unternehmenserfolg hängt.

Private Equity eignet sich besonders gut für Wachstums- und Restrukturierungsfinanzierungen. Aber auch bei einem Management Buy-out oder Management Buy-in hat es seinen Wert.

Vorteile von Private Equity für Familienunternehmen

Insbesondere für Familienunternehmen ist es ungewohnt, sich auf eine Kooperation einzulassen, und sie blenden die Chancen einer solchen Kapitalbeteiligung aus. Dabei sind die Möglichkeiten beachtlich:
- Die Kapitalgeber – eine Beteiligungsgesellschaft und ihre Manager – verfügen unter Umständen über eine Menge Know-how, das sie durch bereits getätigte Beteiligungen in ihrem Portfolio erworben haben.
- Kapitalgeber bringen ein zum Teil umfassendes Kontakt-Netzwerk mit, das selbst für gut etablierte Mittelständler bares Geld wert ist.

Die Auswahl des Investors - Erfolgskriterium für eine gelungene Private-Equity-Finanzierung

Für die Auswahl geeigneter Investoren ist wichtig, Bandbreite und Schwerpunkte der Private-Equity-Gesellschaft zu kennen. Unternehmer sollten anhand folgender Kriterien grob prüfen, ob die Gesellschaft zum eigenen Unternehmen passt:
- Wie sind die Erfahrungen des Investors in der Branche?
- Wie lange ist die Gesellschaft schon tätig?
- Wie viele erfolgreiche Transaktionen hat das Unternehmen schon abgewickelt?
- Referenzen - Fragen Sie gezielt nach Ansprechpartnern bei Portfolio-Unternehmen!
- Wie umfangreich ist das Netzwerk?
- Wo befindet der Hauptsitz der Gesellschaft?
- In welcher Sprache wird die Korrespondenz geführt?
- Wie lang ist die Beteiligungslaufzeit und wie gestaltet sich der Ausstieg?

Aber selbst, wenn all diese Kriterien mit einem zufrieden stellenden Ergebnis geprüft wurden - auch die Chemie muss stimmen, weiß Georg Rankers, Geschäftsführer von Rankers Finanzstrategien. Nur wenn sich im persönlichen Kontakt mit den Private-Equity-Managern eine gemeinsame Linie und Vertrauensbasis aufbauen lässt, kann die Beteiligung erfolgreich sein. „Stimmt die zwischenmenschliche Ebene nicht, wird dies früher oder später zu Missverständnissen, Fehlentscheidungen und tiefer Enttäuschung führen und die gemeinsamen Ziele gefährden.“

Rankers empfiehlt, bei der Suche nach einem geeigneten Private-Equity-Investor einen Berater einzuschalten, der hilft, die wesentlichen Punkte zu beachten und die Verhandlungen zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Unternehmer können von den Erfahrungen eines Beraters im Umgang mit Private-Equity-Investoren nur profitieren.


Ausblick
Teil 6 der Artikelserie Unternehmer Office behandelt die Beteiligung des Managements.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.rankers-cie.de

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