Umweltzertifikat für den neuen SLK

20 Prozent weniger CO2-Emissionen als der Vorgänger
Umweltzertifikat für den neuen SLK (lifePR) (Stuttgart, ) Hohe Umweltverträglichkeit haben die neutralen Prüfer des TÜV Süd dem neuen SLK bescheinigt. Deshalb erhielt der sportliche Roadster das Umweltzertifikat nach der ISO-Richtlinie 14062. Basis für diese Auszeichnung ist die beispielhafte Öko-Bilanz des Mercedes-Benz SLK.

"Wir machen derzeit Sprünge in der Effizienz wie nie zuvor in der Geschichte des Automobils. Und als Erfinder des Automobils übernehmen wir besondere Verantwortung für dessen Zukunft", erläutert Professor Herbert Kohler, Umweltbevollmächtigter von Daimler. "Wir analysieren die Umweltverträglichkeit unserer Modelle über ihren gesamten Lebenszyklus - von der Produktion über die langjährige Nutzung bis hin zur Altauto-Verwertung. Das geht weit über die gesetzlichen Vorgaben hinaus."

Das Umweltzertifikat und Erläuterungen dazu werden der Öffentlichkeit mit der Dokumentationsreihe "Life Cycle" zugänglich gemacht, die auf www.mercedes-benz.com hinterlegt ist. Neben dem SLK haben bereits die Modelle der A-, B-, C-, E- und S-Klasse sowie der GLK und der CLS das Umweltzertifikat des TÜV Süd erhalten.

Über den gesamten Lebenszyklus - von der Herstellung bis zur Nutzung über 200 000 Kilometer und Verwertung - verursacht der neue Mercedes-Benz SLK 20 Prozent weniger CO2-Emissionen als der Vorgänger zum Marktaustritt im Jahr 2010. Auch die Gesamtenergiebilanz fällt positiv aus: Über den gesamten Lebenszyklus können gegenüber dem Vorgänger 18 Prozent Primärenergie eingespart werden. Das entspricht dem Energieinhalt von 4100 Litern Benzin.

Großen Anteil daran haben die deutlichen Verbrauchsreduzierungen. Ein Beispiel: Beim SLK 200 BlueEFFICIENCY sinkt der Verbrauch im Vergleich zum Vorgänger von 8,0 bis 8,2 l/100km (Zeitpunkt des Marktaustritts in 2010) auf 6,1 bis 6,5 l/100 km - je nach Bereifung. Das entspricht einer Verringerung des Kraftstoffverbrauchs von bis zu 24 Prozent.

Der SLK erfüllt bereits heute die ab 1. Januar 2015 vorgeschriebene Verwertungsquote von 95 Gewichtsprozent; schon bei der Entwicklung wurden die Anforderungen des zukünftigen Fahrzeugrecyclings berücksichtigt. Das Schließen von Materialkreisläufen spielt dabei eine wichtige Rolle. Insgesamt bestehen 68 Bauteile des neuen Roadsters mit einem Gesamtgewicht von 35,4 Kilogramm aus hochwertigen rezyklierten Kunststoffen. Damit konnte die Masse der freigegebenen Rezyklat-Komponenten gegenüber dem Vorgängermodell um 5 Prozent gesteigert werden.

Im SLK werden 24 Bauteile mit einem Gesamtgewicht von knapp 8,2 Kilogramm unter der Verwendung von Naturmaterialien hergestellt - ein Plus gegenüber dem Vorgänger von 67 Prozent. Als Naturfasern kommen beim neuen SLK überwiegend Leder, Baumwoll- und Wollfasern zum Serieneinsatz. Aber auch für die Tankentlüftung nutzt der neue SLK beispielsweise einen Rohstoff aus der Natur: Für die Herstellung des Aktivkohlefilters werden Olivenkerne eingesetzt.

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Daimler AG
Mercedesstraße 137
D-70327 Stuttgart

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