"Fit for European regions" - Bildungsexperten beraten in Schwerin über Einstiegsmöglichkeiten in den europäischen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt

(lifePR) (Schwerin, ) Wie können junge Leute noch besser auf den europäischen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt vorbereitet werden und welche Voraussetzungen müssen Sie dafür mitbringen? Das ist Thema der Fachtagung mit dem Titel *Fit for European regions* am 11. Mai 2011 in Schwerin, an der Vertreter von Politik und Wirtschaft mehrerer Europäischer Partner teilnehmen.

Initiator der Fachtagung ist das Bildungsministerium gemeinsam mit dem Bildungswerk der Wirtschaft, die Partner des Europäischen Kooperationsprojektes *ET-struct* (EconomicEducational Territorial-Structure) sind.

Um sich auf die Herausforderungen der Zukunft für junge Menschen stärker einzustellen, werden in diesem Projekt die regionalen Akteure aus Politik, Wirtschaft und Bildung enger vernetzt sowie gemeinsame Standards für spezifische Fertigkeiten und Kompetenzen festgeschrieben, deren Aneignung jungen Menschen den Einstieg in den europäischen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt erleichtert.

Dazu arbeiten 17 Partnerinstitutionen aus 6 Europäischen Mitgliedsstaaten (Österreich, Deutschland, Tschechische Republik, Polen, Slowenien, Italien) sowie einer Region in der Westukraine von 2010 bis 2012 im Projekt *ET-struct * eine Offensive für territoriales Wachstum und Stabilität* - zusammen.

Bildungsminister Tesch: "Angesichts des demografischen Wandels und der damit einhergehenden Herausforderung, qualifizierten Fach- und Führungskräftenachwuchs zu finden, bietet ET-struct eine zusätzliche Chance, die Jugendlichen besser auf den regionalen und europäischen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt vorzubereiten. Ziel ist es, dass die Länder ihre Informationen und Erfahrungen europaweit untereinander austauschen.*

Die Amtsführende Präsidentin des Stadtschulrates für Wien (vergleichbar mit Kultusministerin für Wien), Dr. Susanne Brandsteidl, ergänzt: "Darüber hinaus wollen wir die Zusammenarbeit in der allgemein bildenden und der beruflichen Bildung mobilisieren, die Übergänge zwischen der allgemeinen und beruflichen Bildung flexibel gestalten und einen europäischen Rahmen für Qualifikationen, Kompetenzen und Berufe schaffen."

Das Bildungsministerium Mecklenburg-Vorpommern setzt mit der Beteiligung an diesem Projekt eine langjährige gute Zusammenarbeit mit den Wiener Kollegen fort, die im Jahre 2008 in Schwerin mit einer Kooperationsvereinbarung durch den Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Henry Tesch, und die Amtsführende Präsidentin des Stadtschulrates für Wien, Dr. Susanne Brandsteidl, untermauert wurde.

In Vorbereitung der Fachtagung haben sich Minister Tesch und Präsidentin Dr. Brandsteidl am 10.5.2011 über die interkulturelle Bildung und Erziehung in einer Kindertagesstätte und einer Grundschule im deutsch-polnischen Grenzraum in Penkun informiert.
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