Sedo Domainmarkt-Barometer: Stabiler Handel im ersten Quartal - Newcomer .co erobert die "Top 10" der Top Level Domains

(lifePR) (Köln, ) Neuere Endungen wie .co und .mobi geben dem Domainhandel Auftrieb. Doch nach wie vor sind es die etablierten Domain-Endungen wie .com und .de, die sich der größten Beliebtheit erfreuen. Dies ist das zentrale Ergebnis der neuen Domainmarkt-Quartalsstudie, die der weltgrößte Domainhandelsplatz Sedo soeben vorgelegt hat.

Grundlage der Untersuchung sind die Verkaufszahlen von Sedo. Detaillierte Statistiken und Grafiken sind im Internet abrufbar unter: http://www.sedo.de/...

Highlights des Domainmarkt-Barometers für das erste Quartal 2011:

10.608 Domains wurden insgesamt über Sedo verkauft. Die Anzahl verkaufter Domains ist um 3 Prozent leicht gestiegen (Vorquartal: 10.326 Domainverkäufe). Der Durchschnittspreis ist gegenüber dem Vorjahresquartal um 7 Prozent gestiegen (1.476 Euro; Vorjahresquartalswert:1.328 Euro).

Das Handelsvolumen betrug 15.662.340 Euro (Rückgang im Vergleich zum Vorquartal, begründet durch den Rekordverkauf von sex.com für 13 Millionen US-Dollar im Vorjahres-November).

Bei den Top Level Domains ist unverändert .com mit einem Anteil von 51 Prozent aller Verkäufe Spitzenreiter, gefolgt von .de mit 18 Prozent und .net mit 7 Prozent. Erstmals ist mit .co eine neue Endung in den Top 10 vertreten, die erst kürzlich freigegeben wurde und sich als .com-Surrogat großer Beliebtheit erfreut.

Mit einem - Preisausreißer berücksichtigenden - Median von 324 Euro liegt .mobi gleichauf mit den etablierten Endungen: Der Medianwert von .de liegt bei 299 Euro, der Median von .com bei 430 Euro.

Mit einem Anteil von 58 Prozent verkaufen sich Domains unter 500 Euro am häufigsten. Den mit 37 Prozent zweithöchsten Anteil an den Gesamtverkäufen haben Domains zwischen 500 und 5.000 Euro.

Was die Angebotstypen anbelangt, konnte das Festpreisangebot abermals kräftig zulegen: Der Anteil dieser Verkaufsform stieg im Vergleich zum Vorquartal um 3 Prozentpunkte auf 28 Prozent (Gesamtwert 2010: 25 Prozent; 2009: 6 Prozent).

Teuerste über Sedo verkaufte, veröffentlichte Domain war GamesforGirls.com (500.000 US-Dollar), teuerste Domain mit Endung .de war 2.de (29.000 Euro); ebenfalls in den Top 10 vertreten waren zweistellige Domains: ts.com (186.000 US-Dollar, Platz 3) und 06.com (91.888 US-Dollar, Platz 7).

"Immer mehr Unternehmen - auch viele mittlere und kleine - investieren in Domainnamen", beschreibt Liesbeth Mack-de Boer, Geschäftsführerin von Sedo, die aktuelle Situation. "Dabei muss es sich durchaus nicht immer um Millionenbeträge handeln, wie die Beispiele traveldeal.de und helicopter.co.uk zeigen: Beide Domains wurden für jeweils 5.000 Euro verkauft. Gerade in der Preiskategorie von 500 bis 5.000 Euro, in der es die meisten Festpreisangebote gibt, greifen kleinere Unternehmen gerne zu, die das Domain-Marketing für sich entdeckt haben."

Über das Sedo Domainmarkt-Barometer

Das Sedo Domainmarkt-Barometer ist eine seit Frühjahr 2009 erscheinende vierteljährliche Studie zur Entwicklung des Domainmarkts. Es analysiert, wie sich die jeweiligen Top Level Domains im Markt verhalten haben und bildet somit einen Wegweiser für alle, die sich mit Domains beschäftigen. Aus der Studie geht ebenfalls hervor, welche Trends in der Domainbranche zu beobachten sind.

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