Kühlschrank: Tipps für den Kauf und zum Energiesparen

(lifePR) (Hamburg, ) Ohne sie wäre unser modernes Leben nicht möglich: gerade jetzt in Sommer versorgen uns Kühlschränke mit kalter Limonade und leckerem Eis. Doch die Geräte sind auch Energiefresser Nummer eins. Wie Sie Strom sparen und was beim Kauf eines Neugerätes zu beachten ist, verrät Ihnen Immonet - eines der beliebtesten Immobilienportale Deutschlands.

Ein Fünftel des gesamten Energieverbrauchs im Haushalt geht auf Kosten von Kühlschrank und Gefrierfach. Das liegt zum einen dran, dass sie an 365 Tagen 24 Stunden im Einsatz sind, zudem verbrauchen veraltete Modelle im Vergleich zu heutigen Geräten überproportional viel Strom. So benötigen im Jahr 1990 gebaute Kühlschränke im Vergleich 60 Prozent mehr Energie. Da lohnt es sich, das alte Gerät zu entsorgen und sich ein neues anzuschaffen.

Beim Kauf auf Effizienzlabel achten

Schafft man sich ein neues Kühlgerät an, sind folgende Dinge zu beachten:

- Gucken Sie auf das Effizienzlabel. Die Kategorie A ist die höchste Energiesparstufe und in mehrere Zwischenstufen aufgeteilt. Grundsätzlich gilt: Je mehr Pluszeichen das A-Label hat, desto stromsparender ist das Gerät. Seit diesem Jahr gibt es auch Geräte mit A +++. Ein Gerät der Klasse A verbraucht im Schnitt 30 Prozent mehr Energie als ein Modell mit A ++.
- Wählen Sie die passende Größe aus. Der Kühlschrank für einen Zwei-Personen-Haushalt sollte 100 bis 160 Liter groß sein, für jede weitere Person werden zusätzlich 50 Liter Fassungsvermögen benötigt.
- Modelle mit Schubladen haben den Vorteil, dass beim Öffnen weniger kalte Luft entweicht.
- Achtung: Die No-Frost-Funktion erhöht den Energieverbrauch und ist nur sinnvoll, wenn die Tür häufiger geöffnet wird.
- Ein großes Gerät verbraucht weniger Strom als zwei kleine.
- Wer auf ein Eisfach verzichtet, spart 20 Prozent Strom.

Tipps zum stromsparenden Gebrauch

Auch ohne sich ein Neugerät zu kaufen, kann man mit ein paar Tricks Geld sowie Strom sparen und schont die Umwelt.

- Zum Kühlen genügen 7 Grad, zum Gefrieren reichen -18 Grad Celsius. Pro Grad steigen die Energiekosten 10 Prozent.
- Den Stauraum vollständig ausnutzen. Lieber noch ein paar Getränkedosen oder -flaschen mit in den Kühlschrank stellen. Die speichern die Kälte und wirken wie Kühlakkus. Daher gilt generell: Je mehr Inhalt die Kälte speichert, desto geringer der Kälteverlust beim Öffnen.
- Den Kühlschrank mindestens fünf Zentimeter von der Wand wegrücken. Das ermöglicht gute Luftzirkulation und ideale Kühlung.
- Der Kühlschrank darf nicht neben warmen Geräten wie dem Herd oder in der Sonne stehen. In heißer Umgebungsluft muss der Kühlschrank zusätzlich arbeiten.
- Reinigen Sie regelmäßig den Wärmetauscher und befreien Sie das Luftgitter von Schmutz. Die Dichtungen müssen sauber sein, damit die Tür gut schließt.
- Das Eisfach muss von Zeit zu Zeit abgetaut werden. Die Eisschicht darf nicht größer als ein Zentimeter sein.
- Tauen Sie gefrorene Nahrungsmittel immer im Kühlschrank auf. Warme Speisen nicht in den Kühlschrank stellen.
- Ein sortierter Kühlschrank erspart langes Suchen und Öffnen des Gerätes.
- Wer länger nicht zu Hause ist, sollte den Kühlschrank abstellen.
- Nehmen Sie eine Kühltasche mit zum Einkaufen, dann bleiben die Produkte kalt und müssen nicht erneut heruntergekühlt werden.

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