Gesunde Familie: Eltern müssen etwas tun!

SBK gibt Familien Tipps zum gemeinsamen Erlernen einer gesunden Lebensführung
(lifePR) (München, ) Zu dick, zu unbeweglich und zu träge - um den gesundheitlichen Zustand vieler Kinder ist es nicht gut bestellt. Dabei können Familien viel tun um dieser Entwicklung gegen zu steuern. Das familiäre Umfeld ist für die Entwicklung von Kindern besonders wichtig. Die Vereinten Nationen und die Weltgesundheitsorganisation WHO haben deshalb vor knapp zwei Jahrzehnten den 15. Mai zum Tag der Familie erklärt. Sie wollen damit die Bedeutung der Familie als wichtigste Grundeinheit jeder Gesellschaft herausstellen. Im Familienverbund erlernen Kinder nicht nur die Regeln des Zusammenlebens. Eltern und Geschwister haben oft auch eine Vorbildfunktion für sie, wenn es um das Erlernen und das tägliche Umsetzen einer gesunden Lebensweise geht. Die Siemens-Betriebskrankenkasse SBK gibt Tipps für den gesunden Familienalltag.

Unzählige Studien zur Gesundheit von Kindern alarmieren - immer mehr Kinder sind übergewichtig oder sogar adipös, bewegen sich zu wenig und haben deshalb nicht nur zu viele Kilos, sondern auch eine eingeschränkte Motorik, Rückenbeschwerden oder Probleme mit den Gelenken. "Die steigende Zahl der übergewichtigen Kinder ist kein deutsches, sondern ein gesellschaftliches Problem", weiß Elisabeth Lenz, Ernährungsexpertin bei der SBK. "Bei all der Forschung und der Entwicklung umfangreicher Programme zur Reduzierung von Fettleibigkeit bei Kindern und Erwachsenen, die sicherlich wichtig sind, wird aber oft vergessen, dass gerade im Kleinen - nämlich im Familienverbund - viel getan werden kann."

Hier sind die Eltern gefragt. Leben sie ihren Kindern einen aktiven und gesunden Lebensstil vor, ist schon viel gewonnen. Wichtig ist vor allem die gemeinsame Aktivität. Elisabeth Lenz: "Eltern sollten darauf achten, dass genügend Familienzeit geschaffen wird und ihre Kinder in möglichst viele Aktivitäten einbezogen werden. So kann man Kinder beispielsweise ab und zu in die Zubereitung gesunder Mahlzeiten einbeziehen, anstatt ihnen diese nur vorzusetzen."

Noch essenzieller ist es aber, möglichst viel Bewegung in den Alltag zu integrieren. "Auch hier steht wieder das Wort 'gemeinsam' im Vordergrund", so Elisabeth Lenz. "Natürlich ist es sehr gut, wenn Eltern ihre Kinder zu sportlichen Aktivitäten ermutigen und sie zum Schwimmunterricht oder zum Handballtraining fahren. Sie sollten sich aber ruhig öfter dazu hinreißen lassen, selbst aktiv zu werden - sei es nun beispielsweise beim regelmäßigen Sport, bei Radtouren oder bei gemeinsamen Spaziergängen am Wochenende."

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Franziska Herrmann
stv. Pressesprecherin
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