Anforderungen an Datenübertragung im Internet steigen

Experten befürchten Ende der Netzneutralität
(lifePR) (Leipzig, ) Ein Leben ohne Internet können sich heute insbesondere die jüngeren Generationen kaum noch vorstellen. Doch auch für viele Unternehmen ist das Internet ein wichtiger Bestandteil des Geschäftsalltags geworden. Allerdings hat die Nutzung von Internetdiensten ihren Preis. Die Netzbetreiber wollen die steigenden Kosten für das zunehmende Datenvolumen in Zukunft an Nutzer und Inhalteanbieter weitergeben. Das Onlineportal webmail.de beleuchtet die möglichen Veränderungen.

Internetuser gehen heute nicht mehr nur online, um eine E-Mail ( http://www.webmail.de/... ) zu versenden oder nach Informationen zu suchen. Stattdessen telefonieren sie über das Internet, halten Videokonferenzen ab oder sehen sich Filme an. Die Vielfalt der Online-Dienste steigt stetig, wodurch sich das entsprechende Datenvolumen erhöht. Die Telekom rechnet mit einer Steigerung um etwa 35 Prozent jährlich. Dies macht einen Ausbau der Netze erforderlich, der mit erheblichen Kosten verbunden ist. Diese Kosten sollen nun sowohl die Kunden als auch die Anbieter der Inhalte mittragen.

Nach Ansicht der Betreiber wäre es denkbar, bestimmte Daten mit Vorrang zu behandeln. Experten befürchten in der Folge eine Einschränkung der Netzneutralität. Viele kleinere Unternehmen könnten steigende Gebühren unter Umständen nicht finanzieren, wodurch die Inhalte eingeschränkt würden. Zudem wären finanzstarke Kunden gegenüber anderen Nutzern im Vorteil. Generell wären derartige Veränderungen allerdings nur möglich, wenn sich alle Netzanbieter auf ein gemeinsames Vorgehen einigen würden.

Weitere Informationen: http://www.webmail.de/...

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Lisa Neumann
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