Ehemalige deutsche Kolonie Namibia von Flutkatastrophe getroffen: humedica sendet Hilfsteam

(lifePR) (Kaufbeuren, ) Nicht zum ersten Mal kämpfen die Menschen in der ehemaligen deutschen Kolonie Namibia mit großflächigen Überflutungen infolge heftiger Regenfälle. Bereits 2009 waren weite Teile des Landes überschwemmt. Damals wie heute stehen humedica-Helfer den Betroffenen im Norden Namibias zur Seite. Neben medizinischer Basisversorgung ist die Verteilung von Hilfsgütern geplant.

Die flutartigen Regenfälle mit massiven Überschwemmungen im Anschluss trafen nach jüngsten Angaben der Vereinten Nationen mit Oshana, Omusati, Ohangwena und Oshikoto insbesondere vier Regionen im Norden. Obwohl der Scheitelpunkt der Flut erreicht wurde und der Pegel allgemein sinkt, sind noch immer rund 260.000 Menschen von den Fluten unmittelbar betroffen, heißt es in dem Bericht weiter.

Das Einsatzgebiet des humedica-Ersteinsatzteams liegt nahe der Grenze zu Angola in jenen beschriebenen Regionen, die von den Wassermassen regelrecht geflutet wurden. Seit etwa vier Wochen kämpfen die hier lebenden Menschen tapfer einen schier aussichtslosen Kampf gegen das Wasser oder haben ihr Zuhause verlassen, um in einem der Flüchtlingslager Unterschlupf zu finden.

"Zunächst müssen wir in den betroffenen Gebieten prüfen, welche Bedarfe bestehen", erklärt Einsatzkoordinator Jörg Eich. "Auf jeden Fall werden wir Decken verteilen und vor allem jetzt, am Anfang, auch Basislebensmittel. Später wäre es beispielsweise auch möglich, in Rehabilitationsprojekten Saatgut auszugeben." Personell unterstützt wird der Berliner von den Einsatzkräften Maren Kuchler (Rohrdorf), Katharina Plenk (Eggenfelden), Daniela Kampmeyer (Köln), Dr. Markus Hohlweck (Bonn) und Dr. Matthias Rohr (Gifhorn). Mit knapp 200.000 Euro kommt eine wertvolle finanzielle Unterstützung vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland.

"Auch wenn die Überflutung in Namibia sicherlich zu den vergessenen Katastrophen zählt, sind wir froh, den Betroffenen gezielt helfen zu können", sagte Geschäftsführer Wolfgang Groß. "Wir sind sehr dankbar, dass uns das Auswärtige Amt dabei unterstützt."

humedica bittet auch die Menschen in Deutschland um eine gezielte Spende zur Unterstützung der Flutopfer in Namibia auf das Konto:

humedica e. V.
Stichwort "Fluthilfe Namibia"
Konto 47 47 BLZ 734 500 00
Sparkasse Kaufbeuren

Sicher, schnell und direkt ist die Möglichkeit der sms-Spende: Textmitteilung mit Stichwort DOC an die 8 11 90. Von den damit gespendeten 5,- Euro fließen 4,83 direkt in die humedica- Katastrophenhilfe.

Weitere, ständig aktualisierte Informationen unter humedica.org.
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