"Hoffnung im zerstörten Paradies"

Fotowanderausstellung in Kempten zeigt Bilder aus Haiti
(lifePR) (Kaufbeuren, ) Am 12. Januar 2010 bebte die Erde in Haiti mit einer Stärke von 7,0 auf der Richterskala.

Diese wenigen Sekunden in den Nachmittagsstunden veränderten den Lauf der Dinge in diesem ohnehin verarmten Karibikstaat für immer: Die genaue Zahl der Toten ist bis heute ungeklärt, seriöse Schätzungen nennen 230.000 Opfer, Hunderttausende wurden teils schwer verletzt, etwa 1,5 Millionen Menschen verloren ihr Obdach, die Zerstörungen in weiten Teilen des Landes sind existenziell.

"Es gibt ein Leben vor dem 12. Januar 2010 und eines danach", wird Haitis Botschafter in Deutschland, Seine Exzellenz Jean-Robert Saget, wenige Tage später sagen. Um das Leben danach kämpfen die Haitianer trotz aller Rückschläge wie dem Ausbruch der Cholera tapfer, unterstützt von tausenden Helfern aus aller Welt, darunter mehr als einhundert humedica-Helfer aus Deutschland.

Die Situation im Land, die Arbeit der vielen Helfer von humedica und darüber hinaus, die Perspektive der Überlebenden: Die Fotowanderausstellung "Hoffnung im zerstörten Paradies" zeigt eindrucksvolle Bilder aus einem Leben nach der gewaltigen Katastrophe. Ein Leben voller harter Realitäten in einem Land, dessen Alltag dennoch in vielen Momenten Platz lässt für Hoffnung, Aufbruch und Zukunft.

Der verantwortliche Künstler, der sich eigentlich eher als Journalist versteht, gehört zu den renommiertesten Nachrichtenfotografen Deutschlands. Thomas Grabka (51, Berlin) ist ein stiller, jederzeit empathischer Beobachter, der es wie kaum ein Zweiter versteht, Menschen in Krisensituationen ein Gesicht zu geben und gesellschaftspolitische oder soziale Zusammenhänge in einem Bild zu dokumentieren. Seine Reputation impliziert nahezu alle wichtigen deutschen Printtitel, darunter DER SPIEGEL, STERN, FOCUS, DIE ZEIT oder DIE SÜDDEUTSCHE. Auch international hat sich Thomas Grabka mit seinen intensiven Fotografien einen Namen machen können; beispielhaft seien Publikationen im TIME MAGAZINE (Coverfoto) oder EL MUNDO genannt.

Die Fotowanderausstellung "Hoffnung im zerstörten Paradies" wird vom 20.05. bis 14.06.2011 im Wilhelm-Löhe-Haus der Diakonie in Kempten (Freudental 9) gezeigt. Eine offene Vernissage, bei der neben Bürgermeisterin Sibylle Knott auch der Fotograf Thomas Grabka und einige humedica-Einsatzkräfte in Haiti anwesend sein werden, findet am Freitag, den 20. Mai 2011, ab 19.30 Uhr ebenfalls im Löhe-Haus statt und startet mit einem Gesprächskreis zum Thema: "Sinn und Unsinn von Katastrophen- und Entwicklungshilfe am Beispiel Haitis". Der Eintritt zur Vernissage und zur Ausstellung ist frei.

Die Veranstalter der Ausstellung, Lions und andere Serviceclubs Kempten sowie humedica laden gemeinsam mit dem gastgebenden Löhe-Haus alle Interessierten zu Vernissage und Ausstellung ein.

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