Selbstmotivation - Motor für die eigene Leistungsfähigkeit

(lifePR) (München, ) Jeden Tag gibt es neue Aufgaben zu bewältigen und nicht jede wird gerne erledigt - hier fehlt oft die Motivation. Dadurch werden diese Arbeiten häufig geschoben und aus einem Tag wird schnell eine Woche. Doch wie kann man sich motivieren, auch weniger schöne Dinge anzugehen? Die Experten von TÜV SÜD erklären, was Motivation überhaupt ist, welche Ursachen und Folgen mangelnde Motivation haben können und zeigen Methoden zur Eigenmotivation sowie zur Mitarbeitermotivation.

Was ist Motivation?

Das Wort Motivation stammt vom lateinischen 'movere' ab, was bewegen heißt. Ein Synonym dazu ist die Verhaltensbereitschaft. Wer motiviert ist, ist also bereit, etwas zu tun. Jede Motivation baut auf einem Motiv auf. Dieses Motiv ist der Grund, warum jemand ein bestimmtes Ziel erreichen will. Dabei wird zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation unterschieden. Die intrinsische Motivation baut auf Motiven auf, die durch eine Person selbst, durch ihre Wünsche, Bedürfnisse und Einstellungen beeinflusst werden. Dazu zählen beispielsweise Begeisterung, Interesse oder der Wunsch, ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Dagegen wird die extrinsische Motivation durch die Rahmenbedingungen beeinflusst. Darunter fallen unter anderem Belohnungen wie ein Bonus, Druck von außen oder Anerkennung. Meist ist die Motivation von innen heraus die dauerhaftere und stärkere. Schließlich macht man in diesem Fall etwas von sich aus gerne und muss nicht erst von außen dazu angespornt werden.

Besonders im Arbeitsleben gibt es jedoch immer wieder Aufgaben, die weniger Spaß machen und die ungern erledigt werden. Um Erfolg im Beruf zu haben, müssen aber auch diese Arbeiten gemacht werden. Hier kommt die Eigenmotivation, auch Selbstmotivation genannt, zum Einsatz. Denn mit einigen Tricks können das eigene Unterbewusstsein und die persönliche Einstellung so beeinflusst werden, dass auch diese Arbeiten leichter von der Hand gehen. So hilft es beispielsweise für sich selbst, die positiven Seiten einer Aufgabe hervorzuheben und sich die Situation der erfolgreichen Fertigstellung vorzustellen. Dadurch geht man mit positiven Gefühlen an die Arbeit heran und schiebt sie nicht weiter vor sich her.

Beachtenswert: Studien zufolge sind Belohnungen wie Bonuszahlungen oder mehr Gehalt für eine langfristige Motivation völlig ungeeignet.

Ursachen und Folgen mangelnder Motivation

Doch wieso fehlt für bestimmte Aufgaben die Motivation? Hier gibt es verschiedene Faktoren, die meist von außen wirken. Langweilige Arbeit oder Routinearbeiten wirken demotivierend, weil sie keine Herausforderung darstellen. Auf der anderen Seite ist auch zuviel Arbeit, die nicht bewältigt werden kann, schlecht für die Motivation. Auch Unzufriedenheit wirkt demotivierend. Dieser intrinsische Faktor wird jedoch meist von außen verursacht - beispielsweise durch ein schlechtes Arbeitsklima, schlechte Arbeitsbedingungen oder durch Perspektivlosigkeit. Aber auch wer keinen Sinn in seiner Arbeit sieht oder kein Ziel vor Augen hat, ist unmotiviert.

Negative Auswirkungen hat eine mangelnde Motivation vor allem auf den Erfolg. Denn unerledigte Arbeiten werfen nicht nur ein schlechtes Licht auf einzelne Mitarbeiter sondern auf das gesamte Unternehmen. Ziele können so nicht erreicht werden oder Kunden sind unzufrieden und wechseln zur Konkurrenz. Für eine Firma sind unmotivierte Mitarbeiter also ein Hindernis auf dem Weg zum Erfolg. Aber auch der einzelne Arbeitnehmer kommt mit mangelnder Motivation auf der Karriereleiter nicht weiter. Denn von außen wirkt sie häufig wie Faulheit und werden Aufgaben nicht rechtzeitig erledigt, wird auch die Zuverlässigkeit in Frage gestellt.

Eigenmotivation und Mitarbeitermotivation

Um weiterhin erfolgreich zu sein, müssen sich Mitarbeiter in der Eigenmotivation üben. Hier gilt es vor allem, eine positive Einstellung zu den eigenen Aufgaben zu entwickeln und klare Ziele aufzustellen. Auch kleine Tricks, wie sich selbst zu loben, Erfolge zu feiern, sich selbst zu belohnen oder selbst Zeitdruck zu erzeugen, sind erlaubt und helfen. Liegt der Grund für die fehlende Motivation jedoch an den Arbeitsbedingungen, an einer Perspektivlosigkeit oder an einer schlechten Stimmung, ist ein klärendes Gespräch nötig. Denn nur so kann daran etwas geändert werden. Vor einem solchen Gespräch sollte sich niemand scheuen, denn es liegt auch im Interesse des Arbeitgebers, dass seine Mitarbeiter motiviert und leistungsfähig sind.

Aber auch die Führungskräfte können dazu beigetragen, dass die Mitarbeiter motiviert sind. Sie sollten den Arbeitnehmern Vertrauen und Anerkennung entgegen bringen, denn Handlungsfreiheit und Lob des Arbeitgebers wirkt bei den meisten Menschen motivierend. Dadurch fühlen sie sich ernst genommen und in ihrer Arbeit geschätzt.

Auch regelmäßiges und ehrliches Feedback zeigen dem Mitarbeiter, dass er wahrgenommen wird. Ein weiterer wichtiger Aspekt in der Mitarbeitermotivation ist eine gute Informationspolitik im Unternehmen. Denn nur wer gut informiert ist, fühlt sich mit einbezogen und kann erfolgreich arbeiten. Gehaltserhöhungen, Zusatzprämien oder Auszeichnungen wie "Mitarbeiter des Monats" tragen, wenn überhaupt, nur kurzfristig zur Motivationssteigerung bei.

Wichtig: Motivation entsteht nicht von einem Tag auf den anderen und bleibt dauerhaft bestehen. Daran muss langfristig und konstant gearbeitet werden.

Betriebliches Gesundheitsmanagement - Investition in die Zukunft

Ständig wachsende Anforderungen stellen hohe Ansprüche an die Mitarbeiter eines Unternehmens. Von ihnen wird Leistungsbereitschaft, Eigenverantwortung und Flexibilität erwartet. Diese Faktoren können, wenn sie überbeansprucht werden, oft die Gesundheit eines Einzelnen beeinträchtigen, sei es physisch oder psychisch. Viele Unternehmen investieren deshalb in ein Betriebliches Gesundheitsmanagement, um das Wohlbefinden ihrer Beschäftigten zu erhöhen und somit die Produktivität zu stärken. Für Arbeitgeber und Arbeitnehmer entsteht dadurch eine "win-win-Situation". Was für den einen ein positives Image als Arbeitgeber mit sich bringt, bedeutet für den anderen eine verbesserte Lebensqualität.

TÜV SÜD Life Service betreut die Mitarbeiter von knapp 10.000 Unternehmen in Deutschland beim Arbeits- und Gesundheitsschutz und entwickelt individuelle Lösungen zum Umgang mit Stress, zur Förderung der Arbeitsmotivation, bei Suchtgefährdung sowie Über- oder Unterforderung. Das Ziel ist stets, Bedingungen am Arbeitsplatz zu schaffen, die die Sicherheit und die Gesundheit der Mitarbeiter schützen, so dass Kosten durch Arbeitsunfälle, einseitige Belastungen und Krankheiten verringert werden. Das Kompetenz-Team von TÜV SÜD, bestehend aus mehr als 400 Psychologen, Ärzten und weiteren Fachkräften, berät und unterstützt Unternehmen bei der Implementierung eines ganzheitlichen Betrieblichen Gesundheitsmanagements, basierend auf fünf miteinander verbundenen Handlungsfeldern (Arbeits- und Gesundheitsschutz, Betriebliche Gesundheitsförderung, Unternehmensführung, Personalmanagement, interne Unternehmenskommunikation). Unternehmen können somit ihre Risiken minimieren, Kosten senken sowie wettbewerbsfähig und wirtschaftlich erfolgreich sein.

Weitere Informationen für Medien zum Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement gibt es im Internet unter www.tuev-sued.de/presse/BGM.

Die TÜV SÜD Life Service GmbH ist ein Unternehmen der TÜV SÜD Gruppe mit knapp 500 Mitarbeitern an 100 Standorten. Diese bieten umfassende Beratung und Betreuung auf allen Gebieten der Arbeitsmedizin, -sicherheit und Arbeitspsychologie an. Darüber hinaus sorgen Verkehrspsychologen und -mediziner für mehr Verkehrssicherheit und führen u.a. Medizinisch-Psychologische Untersuchungen durch.

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