Stärkere Zusammenarbeit gefordert

WJ-Förderkreis: Zahlreiche Gäste kamen zum Diskussionsabend nach Waldenburg
Die Vollversammlungsmitglieder Roland Rüdinger (rechts) und Uli Knödler (links) diskutieren mit Organisator Josef P. Wagner und Kreissprecherin Cristina Wunderlich sowie Ian Schmidt von den Wirtschaftsjunioren Heilbronn-Franken (von links) (lifePR) (Heilbronn, ) Am 12. Mai lud der Förderkreis der Wirtschaftsjunioren Heilbronn-Franken Regionalgruppe Schwäbisch Hall/Hohenlohe unter der Leitung von Josef P. Wagner zur Veranstaltung "IHK-Vollver-sammlungsmitglieder stehen Rede und Antwort" ins Panorama-Hotel nach Waldenburg ein. Doch dort gab's nicht etwa zwei Stunden Fron-talprogramm, vielmehr mussten sich die Besucher selbst Gedanken zu den Themen Zukunft Region Heilbronn-Franken und GreenTech ma-chen. Die beiden Moderatoren Klaus Harten und Eberhard Breuninger sorgten dafür, dass sich die Gäste aktiv an der Diskussion beteiligten.

Zu Beginn bezeichnete IHK-Präsident Thomas Philippiak die Energie-spartechnik als die derzeit beste Brückentechnologie. Das passte her-vorragend zum weiteren Programm. Denn in seinem Impulsvortrag ging Hans-Jochen Beilke, Geschäftsführer von ebm-papst, insbeson-dere auf das Thema GreenTech ein. Darin erläuterte er, wie ebm-papst mit energiesparenden Ventilatoren und Motoren erfolgreich ist.

Zukunft Heilbronn-Franken

Bereits zuvor zog IHK-Hauptgeschäftsführer Heinrich Metzer die Gäste mit seinem Impulsvortrag zur Zukunft der Region Heilbronn-Franken in seinen Bann. So hat die von der IHK Heilbronn-Franken bei der Prognos AG in Auftrag gegebene Studie ergeben, dass die Bevölke-rung in der Region Heilbronn-Franken bereits seit dem Jahr 2006 stark sinkt. Im Jahr 2014 werden der Studie zufolge in der Region schon 25.000 Fachkräfte fehlen.

Um diesem Trend entgegenzuwirken hat die IHK vier Handlungsfelder entwickelt. Zum einen müssen Talente gewonnen, qualifiziert und ein-gebunden werden; weiter gilt es, Innovationen (Forschung und Ent-wicklung) zu fördern sowie Netzwerke zu bilden. Und schließlich stellen eine leistungsfähige Infrastruktur und attraktive Arbeits- und Lebens-bedingungen weitere wichtige Aspekte dar, um die Menschen in die Region zu locken respektive dort zu halten.

Nach den beiden Kurzreferaten erarbeiteten die Gäste in kleinen Dis-kussionsrunden die Kernaussagen und die Berührungspunkte der bei-den Vorträge. Anschließend konnten sie die daraus resultierenden Fragen an die IHK-Vollversammlungsmitglieder richten.

Stärkere Zusammenarbeit gefordert

Dabei interessierte die Gäste vor allem, wie sich die Region besser nach außen präsentieren könne. IHK-Vizepräsident und Würth-Geschäftsführer Prof. Dr. Harald Unkelbach bemängelte eine Schlag-baumkultur in der Region. "Jeder wurschtelt so vor sich hin." Dabei müsse man als Region zusammenarbeiten, um gemeinsam Fachkräfte anzuwerben. Viele Teilnehmer forderten deshalb eine stärkere Zu-sammenarbeit auch innerhalb der Wirtschaftsförderung.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein Interview von Kreisspre-cherin Cristina Wunderlich und Ian Schmidt von den Wirtschaftsjunio-ren mit der designierten IHK-Hauptgeschäftsführerin Elke Schweig. Schweig berichtete von ihrem bisherigen Werdegang und freut sich nun auf die bevorstehenden Aufgaben.

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Achim Ühlin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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