Die richtige Investment-Mischung: Asset Allocation mit Immobilien

(lifePR) (Flörsheim, ) Moderne Finanztheorien zeigen den Erfolg, der sich durch eine sinnvolle Mischung verschiedener Investments bzw. Assets in einem Depot erzielen lässt. Es kommt dabei nicht auf die Auswahl "der" einzig wahren Anlageform an, sondern auf das Verhältnis von Rendite und Risiko im jeweiligen Depot. Je größer das Vermögen, desto wichtiger ist die Strukturierung, die sogenannte Asset Allocation. Investoren mit unterschiedlichen Interessen einerseits sowie einer Vielzahl existierender Anlagemöglichkeiten andererseits lassen die Asset Allocation zu einer anspruchsvollen und umfangreichen Aufgabe werden.

Waren in der Vergangenheit v.a. inländische Investments gefragt, gewinnt heute zunehmend die internationale Ebene an Bedeutung. Einen sehr großen Anteil in real existierenden Portfolios stellen hierbei Aktien und Renteninvestments dar. Generell nicht zu unterschätzen sind jedoch die Volumina von Immobilienanlagen im Bereich der Vermögensanlage. Jene werden jedoch oft als historisch gewachsene Investments gesehen. Während bei Aktien- und Renteninvestments bereits seit langem eine portfolioorientierte Sichtweise vorherrscht, werden Immobilienanlagen deshalb zumeist isoliert, d.h. ohne Berücksichtigung möglicher Diversifikationsaspekte verschiedener Immobilienanlageformen untereinander (Single-Asset-Portfolio) bzw. im Verbund mit anderen Asset-Klassen wie Aktien und / oder Renten (Multi-Asset-Klassen-Portfolio) betrachtet.

Durch die Kombination verschiedener "Assets" wird versucht, eine verbesserte Rendite-Risiko Struktur im Portfolio zu erhalten. Die Asset Allocation findet idealtypisch auf mehreren Ebenen statt. Es wird unterschieden zwischen einer strategischen Ausrichtung, die sich auf eine Diversifizierung der verschiedenen Assetklassen (Aktien, Anleihen, Immobilien) bezieht, und der taktischen Asset Allocation, die eine Streuung innerhalb einer Assetklasse, wie z.B. eines Immobilienportfolios, vorsieht.

Mehr denn je dienen Immobilien als wesentliche Bestandteile eines ausgewogenen strukturierten Vermögens. Dabei stehen heutzutage vor allem Rentabilität und Qualität der Investitionsobjekte im Fokus. "Die Immobilie vervollständigt das klassische Portfolio und ist unverzichtbar im Rahmen der klassischen Asset Allocation", sagt Georg Rankers vom Family Office, Rankers Finanzstrategien. "Als Anlageklasse oberhalb des Rentenpapiers rundet die Anlage in Immobilien jedes Portfolio hinsichtlich der optimalen Risikodiversifizierung ab und reduziert damit das individuelle Investitionsrisiko". Immobilien bieten eine größere Sicherheit als Aktienanlagen. Im Vergleich mit anderen Asset-Klassen weisen sie eine geringere Volatilität und eine geringere Marktabhängigkeit auf.

Die Anlageklasse Immobilien, sog. Real-Estate-Investitionen, hat eine lange Tradition bei Privatanlegern und im institutionellen Asset-Management. Niedrige Korrelationen zu den anderen Anlageklassen und innerhalb der Anlageklasse Real Estate können zu einer Optimierung der Rendite-Risiko-Struktur des Portfolios führen. Die niedrige Schwankungsbreite der jährlichen Renditen kann zudem zu einer Stabilisierung des Portfolios führen. Durch die positive Korrelation zu der Inflation dienen Real-Estate-Allokationen in einem Portfolio zudem als Inflationsschutz.

Worauf sollten Anleger bei einem Kauf einer Immobilienanlage achten?

Privates Immobilienvermögen wird oft opportunistisch zusammengestellt. "Es lässt sich feststellen, dass die Zusammenstellung der Immobilien in den Portfolios privater vermögender Kapitalanleger eher opportunistischen Vorgehensweisen folgt, das heißt der private Anleger erwirbt Objekte, die für ihn - subjektiv gesehen - "Gelegenheiten" darstellen", erläutert Claudia Rankers, vom Family Office, Rankers Finanzstrategien. "So entstehen private Immobilienportfolios oft aus einer Reihe von subjektiv günstigen Kaufgelegenheiten, ohne klare Investitionsstrategie." Auch andere Aspekte spielen eine große Rolle, zum Beispiel die Verwurzelung mit einem bestimmten Standort (dem Familiensitz oder Unternehmenssitz). Daraus resultieren oft erhebliche Klumpenrisiken, bezogen auf Standorte und Nutzungsarten. Klar definierte Anlagestrategien fehlen allerorten.

Eine herausragende Bedeutung bei Immobilienanlagen hat der Standort eines Objekts. Denn er beeinflusst nicht nur die Vermietbarkeit, sondern auch die Wertentwicklung und den späteren Wiederverkauf eines Objekts. Eine gute Lage zeichnet sich aus durch eine lebendige Infrastruktur und eine gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz. Sind Bushaltestellen in der Nähe, Kindergärten, Schulen und Grünanlagen? Gibt es Geschäfte und Arztpraxen im Viertel? Städte mit stabilem Arbeitsplatzangebot sowie starker Kaufkraft erhöhen die Chancen auf steigende Preise und Mieten. Die Gewährleistung einer dauerhaften Vermietbarkeit ist ein wesentliches Kriterium beim Erwerb einer Anlageimmobilie. Diese ist in der Regel dann gegeben, wenn die Lage der Immobilie und die Qualität der Immobilie überzeugen.

Für sehr vermögende Privatpersonen kann es wohl sinnvoll sein, sich ein Portfolio verschiedener Immobilien anzuschaffen, die dann am besten gut über die Bundesrepublik gestreut sind. Und vielleicht noch besser auch nach Immobilienart: Also Wohn- und Gewerbeimmobilien. Wichtig sollte jedoch in jedem Fall sein, dass auch ein solcher sehr vermögender Anleger nicht all sein Geld nur in Immobilien steckt, sondern daneben auch noch an andere Anlageformen wie beispielsweise Wertpapiere, Tagesgeld oder Rohstoffe denkt.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.rankers-cie.de

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