Bundesbürger sind bereit, mehr Geld für gesunde Ernährung auszugeben

Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der Deutschen Welle
(lifePR) (Bonn, ) Mehr als drei Viertel (78 Prozent) der Deutschen sind bereit, mehr Geld für gesunde Ernährung auszugeben. 20 Prozent lehnen das ab. Dies sind die Ergebnisse einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Deutschen Welle. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hatte vom 9. bis 11. Mai 1.012 Bundesbürger befragt. 86 Prozent der Bundesbürger kochen danach vorwiegend mit frischen Produkten. Für 13 Prozent der Deutschen ist gesunde Ernährung kein Thema.

In der sechsteiligen Serie "Geschmackssache(n)" berichtet das TV-Magazin "euromaxx" der Deutschen Welle vom 22. bis 27. Mai über kulinarische Trends in Deutschland.

Mehr als drei Viertel (77 Prozent) der Deutschen entscheiden sich der Forsa-Umfrage zufolge täglich für frisches Obst und Gemüse, bei den Frauen liegt der Anteil bei 87 Prozent. Über zwei Drittel der Bürger (69 Prozent) achten beim Kauf auf die regionale Herkunft der Produkte. Biokost bevorzugen 28 Prozent der Befragten.

Beim Fleischverzehr haben besonders ältere Menschen aus den zahlreichen Lebensmittelskandalen ihre Konsequenzen gezogen: 66 Prozent der Befragten "60 Jahre und älter" haben in den vergangenen fünf Jahren ihren Fleischkonsum reduziert; über alle Altersgruppen gesehen liegt der Wert bei 53 Prozent. Dennoch bleibt Fleisch für fast drei Viertel der Befragten (72 Prozent) ein Bestandteil gesunder Ernährung. Für die Hälfte der Deutschen (50 Prozent) gehört Fleisch zu einer "richtigen Mahlzeit" einfach dazu. Mehr als jeder fünfte Konsument (23 Prozent) kauft ausschließlich Fleisch aus ökologischer Landwirtschaft. Fünf Prozent verzichten der Umfrage zufolge ganz auf den Verzehr von Fleisch.

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Steffen Heinze
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