Das Neustädter Modell macht Schule - Wie lässt sich die erfolgreiche Kooperation an anderen Schulen einrichten?

Informationsveranstaltungen für Schulen, Unternehmen, Verbände am 25. Mai
(lifePR) (Hannover, ) Für den besseren Berufseinstieg von Schülerinnen und Schülern: Seit sieben Jahren verzahnen die Berufsbildenden Schulen (BBS) der Region Hannover in Neustadt am Rübenberge und die KGS Neustadt ihren Unterricht im Haupt- und Realschulzweig. Durch das so genannte "Neustädter Modell" erhalten Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 neben einer grundlegenden Allgemeinbildung auch die Gelegenheit zu einer beruflichen Grundbildung - durch praktische Arbeitserfahrungen, regelmäßig an zwei Tagen pro Woche.

Die positiven Erfahrungen in den Arbeitsprozessen fördern die Lernmotivation und führen zu einer Berufsorientierung: Die Schülerinnen und Schüler schließen nicht nur besser als zuvor die Schule ab, sie entwickeln auch selbstbewusster eine berufliche Anschlussperspektive. Dadurch steigen für die Absolventen nachweislich die Chancen auf einen Ausbildungsplatz, da sie mitbringen, was Unternehmen fordern: Ausbildungsreife!

Das Niedersächsische Kultusministerium hat angeregt, Schulverbünde wie das mehrfach preisgekrönte Neustädter Modell auch an anderen Schulen einzuführen. Wie das standortgerecht geschehen kann, darüber tauschen sich am Mittwoch, 25. Mai 2011, Schulen, Unternehmen und Verbände aus. Eingeladen sind unter anderem die Leiterinnen und Leiter von 95 Schulen aus der Region Hannover, von den Haupt- und Realschulen über die IGS und KGS bis hin zu den Berufsbildenden Schulen. Beginn der Veranstaltung ist 10.30 Uhr in der Multi-Media BBS der Region Hannover an der Expo Plaza.

Nach Grußworten des Bildungsdezernenten Ulf-Birger Franz der Region Hannover und der Schuldezernentin Marlis Drevermann von der Landeshauptstadt Hannover skizzieren die "Erfinder" des Neustädter Modells, Bernhard Marsch von der BBS Neustadt und Herwig Dowerk von der KGS Neustadt, die Grundzüge und Erfolge der Kooperation. Anschließend stellen weitere Schulleiter Varianten von Schulverbünden in Springe, Hameln, Nienburg, Göttingen, Syke und Wolfenbüttel vor. Ein Info-Markt der sieben Standorte soll den persönlichen Austausch und Kontakte zu Mentoren ermöglichen, die Entwicklungsprozesse an weiteren Standorten begleiten können. Den Abschluss der Veranstaltung bildet eine offene Fragerunde im Podium, unter anderem mit Vertreterinnen und Vertretern der Kooperationsschulen, der Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie der Handwerkskammer.

Organisatoren des Informationsaustauschs zum Neustädter Modell sind die Region Hannover, die Landeshauptstadt Hannover, die Niedersächsische Landesschulbehörde, die Industrie- und Handelskammer Hannover, die Handwerkskammer Hannover und der DGB Region Niedersachsen-Mitte.

Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, die Veranstaltung am Mittwoch, 25. Mai 2011, zu begleiten. Beginn ist 10.30 Uhr im Foyer der Multi-Media Berufsbildende Schulen, Expo Plaza 3, in Hannover.

Der Ablauf der Veranstaltung im Überblick:

10.30 Uhr: Begrüßung durch die Dezernenten von Region und Landeshauptstadt Hannover
10.40 Uhr: Eingangsreferat: Das „Neustädter Modell“ als integratives Bildungskonzept
11.10 Uhr: Kurzreferate: Schulkooperationen nach dem „Neustädter Modell“: Standortgerechte Varianten in Springe, Hameln, Nienburg, (Hauptschul-Varianten), Göttingen und Syke (Realschulmodell) sowie das „Neustädter Modell“ in Wolfenbüttel (mit Berufsfeldwechsel)
11.40 Uhr: Mittagssnack
12.15 Uhr: Info-Markt der Schul-Kooperationspartner und Kammern mit Info-Ständen
13.00 Uhr: Podiumsgespräch mit den Kooperationspartnern
13.30 Uhr: Abschluss

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Nils Meyer
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