Das Wasser geht, die Not bleibt: humedica-Team behandelt Flutopfer in Namibia

(lifePR) (Kaufbeuren, ) Während das Wasser der verheerenden Fluten im Norden Namibias langsam zurückgeht, kann von einem sinkenden Bedarf an Unterstützung bei den Opfern der Katastrophe nicht gesprochen werden. Gemeinsam mit den Partnerorganisationen "Helping Hands Afrika" und "Nazarene Compassionate Ministries" arbeitet ein medizinisches Team der Hilfsorganisation humedica seit dem 16. Mai 2011 gegen die daraus resultierten Notstände an.

Mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland ist es möglich, den Flutopfern in Auffanglagern medizinische Betreuung zukommen zu lassen und ihnen längerfristig beim Wiederaufbau ihrer Häuser und ihrer Lebensgrundlagen helfend zur Seite zu stehen.

"Zum jetzigen Zeitpunkt müssen die betroffenen Menschen in Namibia zunächst das Ausmaß dieser Zerstörungen und die Folgen realisieren, bevor sie es aufarbeiten und ihre Lebensgrundlage neu schaffen können", äußerte sich Andrew Johnson der Partnerorganisation Helping Hands Afrika.

In der am schwersten betroffenen Region Caprivi leben offiziellen Schätzungen zufolge mehr als 15.000 Menschen in Auffanglagern oder in als Notunterkunft umfunktionierten Schulen. Hilflos mussten die Betroffenen mit ansehen, wie ihr Leben von den Fluten davon getragen wurde, wie Stühle, Schränke und Betten von dem Wasser verschluckt wurden - oder gar das gesamte Haus zerstört wurde.

Ein humedica-Einsatzteam bestehend aus den Ärzten Dr. Markus Hohlweck (Bonn), Dr. Matthias Rohr (Gifhorn) und den Krankenschwestern Katharina Plenk (Eggenfelden) und Daniela Kampmeyer (Köln) behandelt gemeinsam mit lokalen Medizinern die Opfer der Katastrophe. Aufgrund der schlechten hygienischen Bedingungen leidet eine Großzahl der Patienten an Durchfallerkrankungen und anderen Infektionskrankheiten. Darüber hinaus ist Namibia ein Land, in dem Malaria ein großes Risiko darstellt und der bevorstehende Winter verschlimmert die Lebensumstände zusätzlich.

Den Kampf gegen großflächige Überflutungen infolge von heftigen Regenfällen trägt die Bevölkerung Namibias nicht zum ersten Mal aus. Bereits im Jahr 2009 standen humedica- Helfer den Betroffenen nach Überschwemmungen zur Seite. Die Schäden der aktuellen Katastrophe liegen Schätzungen der Weltbank zufolge bei 620 Millionen Dollar.

Erneut ist den Menschen in Namibia etwas widerfahren, was sie nicht alleine bewältigen können. humedica bittet die Bevölkerung Deutschland daher um konkrete Spenden zur Unterstützung dieser Flutopfer.

humedica e.V.
Stichwort "Fluthilfe Namibia"
Konto 47 47
BLZ 734 500 00
Sparkasse Kaufbeuren

Sicher, schnell und direkt ist die auch Möglichkeit der sms-Unterstützung: Textmitteilung mit Stichwort DOC an die 8 11 90. Von den damit gespendeten 5,- Euro fließen 4,83 direkt in die humedica-Katastrophenhilfe.

Weitere, ständig aktualisierte Informationen unter humedica.org oder facebook.com/humedica. Vielen herzlichen Dank für jede Form der Unterstützung.

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