Bildungspolitische Kooperation mit der Picardie ausgebaut

Merten: "Schüler bauen Europa ohne Grenzen"
(lifePR) (Erfurt, ) Der Freistaat Thüringen hat seine bildungspolitische Kooperation mit der Picardie ausgebaut. Heute (Freitag) hat Thüringens Staatssekretär für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Prof. Dr. Roland Merten, in Frankreich eine erweiterte Schulpartnerschaftsvereinbarung unterzeichnet. Diese sieht unter anderem vor, dass die Schüler des Humboldt-Gymnasiums Weimar, des Lycée Félix Faure de Beauvais, des Collège Gérard Philipe de Froissy und des Collège Condorcet de Bresles sich für einen längeren Aufenthalt an der Partnerschule bewerben können. Darüber hinaus wird mit der Akademie Amiens ein bilateraler Lehreraustausch vereinbart. Bisher waren Lehrer aus der Picardie am Humboldt-Gymnasium Weimar tätig. Im kommenden Schuljahr wird erstmals ein Thüringer Lehrer Deutsch in Frankreich unterrichten.

Merten sieht in der engen Zusammenarbeit einen wichtigen Beitrag zum Zusammenwachsen Europas: "Mit großen Interesse an der Sprache und der Kultur des Nachbarlandes bauen deutsche und französische Schülerinnen und Schüler ein Europa ohne Grenzen. Dabei verbessern sie ihre Fremdsprachenkenntnisse und bereiten sich auf den erfolgreichen Übergang in das Berufsleben vor."

Thüringen unterhält intensive Kooperationen mit Partnerregionen in Frankreich. So haben 83 Schulen im Freistaat eine Schulpartnerschaft mit einer französischen Schule. Hochschulen und außeruniversitäre Einrichtungen unterhalten über 190 Kontakte ins Nachbarland. Die engsten Beziehungen gibt es mit der Auvergne und der Picardie. Mehr als 23 Prozent der Thüringer Schüler lernen Französisch.

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Gregor Hermann
Thüringer Kultusministerium
Stellvertretender Pressesprecher
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