Vorgeschmack auf das EM-Qualifikationsspiel - Knapper 2:1-Sieg für "Deutschland"

Christian Träsch und Martin Harnik (lifePR) (Stuttgart, ) .
- Christian Träsch und Martin Harnik messen sich in einem C 350 BlueEFFICIENCY auf der Rennstrecke
- "Deutschland" gewinnt das Vorspiel gegen "Österreich"

Am Ende war es ganz knapp: Deutschlands Vertreter Christian Träsch gewann das Vorspiel zum Europameisterschafts-Qualifikationsspiel gegen Österreich (Martin Harnik) mit 2:1. Das vorgezogene Nachbarschaftsduell fand allerdings nicht auf dem grünen Rasen, sondern auf dem Asphalt des Driving Centers auf dem Gelände des Baden-Airparks statt. Gemessen wurde nicht in Toren, sondern in Sekunden und organisiert war die Veranstaltung nicht von einem Fußball-Verband, sondern von Mercedes-Benz.

Im Mittelpunkt standen demzufolge auch die Autos - und die gute Laune. "Das hat unglaublich Spaß gemacht", sagte Christian Träsch, während Martin Harnik gleich an eine Tätigkeit nach Beendigung seiner Laufbahn dachte: "Ich habe Benzin im Blut und kann mir vorstellen, nach der Karriere irgendetwas mit Motorsport zu machen."

Dynamisch, entschlossen, selbstbewusst

Unmittelbar vor der Abreise zu ihren Nationalmannschaften trafen sich die beiden Profis des VfB Stuttgart auf der Rennstrecke bei Baden-Baden zum Kräftemessen der besonderen Art: Die C 350 BlueEFFICIENCY von Mercedes-Benz hatten die richtigen Farben (weiß für Träsch, rot für Harnik), die Spieler die echten Trikots und die Fahrzeuge das passende AMG-Sportpaket. Insgesamt wurden drei Wettbewerbe ausgefahren: Im Parallelslalom, im Slalom auf bewässerter Gleitfläche, bei der die Spieler zuvor auch den Ball jonglieren mussten und bei einem Abschlussrennen auf der Rennstrecke.

Der Wettbewerb wurde auf höchstem Niveau und unter perfekten Bedingungen ausgetragen. "Ein Weltklasseauto", sagte Martin Harnik, "voller Qualität, Dynamik und Sportlichkeit". Auch Christian Träsch hatte Spaß an seiner neuen Rolle: "Ein bisschen habe ich mich gefühlt wie Michael Schumacher."

Ein ausgeglichenes Duell

"Österreich" gewann beim Parallelslalom, "Deutschland" hatte beim Slalom auf bewässerter Gleitfläche die Nase vorn, so dass es nicht verwundert, dass sich Christian Träsch für das Länderspiel am 3. Juni Regen wünscht. Auf dem Gelände des Baden-Airparks musste die Entscheidung beim Rennen auf dem Rundkurs fallen und es war ausgesprochen spannend. Am Ende hatte Träsch den 3,36 km langen Kurs knapp eine Sekunde schneller umrundet.

Bleibt die Revanche am 3. Juni in Wien. "Wir wissen, dass dies eine schwierige Aufgabe ist", sagt Martin Harnik, "aber es wäre nicht das erste Mal, das der Favorit über ein kleines Land stolpert". Auch Christian Träsch ist sich der Brisanz dieses Spieles bewusst: "Das ist ein Nachbarschaftsduell, bei dem wir auf alle Fälle die drei Punkte holen wollen." Martin Harnik will dann im Praterstadion auch die Rechnung begleichen, die seit dem Rennen auf dem Gelände des Baden-Airparks offen ist. Harnik: "Dann haben wir den Heimvorteil."

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