EHEC: Zahl der Infektionen weiter auf niedrigem Niveau

Aber: Gesundheitsamt der Region Hannover gibt noch keine Entwarnung
(lifePR) (Hannover, ) Die Zahl der Infektionen mit Enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC) in der Region Hannover bleibt auf niedrigem Niveau. So sind dem Fachbereich Gesundheit der Region Hannover seit dem 13. Mai 2011 bis heute (1.6. ,16 Uhr) 69 Verdachtsfälle an Erkrankungen im Zusammenhang mit EHEC gemeldet worden. Davon haben sich inzwischen 35 Fälle bestätigt, von denen wiederum 10 Patienten an dem Hämolytisch-Urämischen-Syndrom (HUS) leiden. Bei 14 Fällen liegt ein negativer Befund vor, von den übrigen 20 Fällen fehlt derzeit noch der Labornachweis.

"Aufgrund des weiteren Auftretens von Infektionen, der zum Teil schweren Erkrankungsverläufe, aber auch weil die Quelle des Erregers bislang nicht entdeckt wurde, können wir noch keine Entwarnung geben", sagte Dr. Hans-Bernhard Behrends, Leiter des Fachbereichs Gesundheit der Region Hannover. Der Amtsarzt schließt sich daher der Empfehlung des Bundesinstituts für Risikobewertung an, keine rohen Gurken, Tomaten und Blattsalate zu verzehren. Außerdem sollte jeder nach wie vor besonderes Augenmerk auf die Hygiene legen: "Regelmäßiges Händewaschen verringert das Ansteckungsrisiko durch Schmierinfektion."

Das derzeitige Infektionsgeschehen in der Region Hannover bezeichnete Dr. Behrends zwar als ernst, aber nicht besorgniserregend: "Die Zahl der täglichen Meldungen nimmt nicht zu, sondern bleibt seit einer Woche konstant. Dies liegt sicherlich auch am veränderten Ess- und Hygieneverhalten." Positiv stimmen auch die Ergebnisse der Lebensmittelkontrollen: Bislang wurde keine Probe positiv auf die aggressiven Darmbakterien getestet.

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